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Pflege Wathose
Wer kennt das nicht ..

Man kauft sich eine *tolle Neopren Wathose ( z.B. die 5mm von behr ) und bei den ersten Einsätzen wo man durch das Wasser watschelt läuft alles wirklich super, die Hose hält auch nach Stunden im Wasser warm - TOP !
Man kühlt eher an den Händen und im Gesicht aus. Kommt man nach Stunden im kalten Nass etwas durchgefroren nach Hause, wird die Wathose schnell in die Ecke gelegt oder im besten Falle auf einem Bügel zum Abtrocknen aufgehängt. ABER genau hier beginnt der Fehler den viele Angelfreunde machen.

Die ersten 1-2 Jahre verzeiht die neue Neoprenhose dies vielleicht, aber irgendwann kommt der Zeitpunkt wo die Hose nicht mehr zu 100% dicht hält. WARUM ? Die Erklärung ist im Grunde ganz einfach. Die meisten hängen die Hose einfach falsch auf. Zudem wird der Pflege zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt!

Grundsätzlich ist das Material einer Neopren Wathose absolut wasserdicht. ( Produktionsfehler ausgenommen.. ) Aber wie andere Schuhe und Bekleidung, unterliegen auch Wathosen mit der Zeit einem gewissen Verschleiß, je nach Nutzung, Lagerung und Pflege. Häufige Probleme sind dann undicht gewordene Nähte und durch Unachtsamkeit entstandene Löcher bzw. Risse.

Darum sollten wir die Hose IMMER um die Nähte zu entlasten, nicht an den Trägern aufhängen, sondern besser an den Stiefeln !

Man bedenke, dass die Hose feucht und nass ist und das Wasser entsprechend ein Eigengewicht hat. Zudem kann somit die Restfeuchtigkeit besser ablaufen und nicht in die Stiefel sich ablagern. Günstige Stiefelbügel für die Wathose gibt es schon für unter 10.- Euro und sind ihr Geld echt wert. Tipp: * Der Bügel von SAMSFX
Aber im Grunde kann man so einen "Aufhänger" auch selber ganz schnell basteln mit ein paar dickeren Seilen die man übrig hat.

Da es in dieser Richtung aber nach wie vor geteilte Meinungen gibt, ist zu empfehlen die Hose zumindest "stehend" am Bügel aufzuhängen d.h. das Gewicht der nassen Hose sollte nicht locker am Bügel baumeln und die Nähte belasten. Darum immer Bodenkontakt !

Folgende Tipps zum Kauf und Pflege: ( Von einem renomierten Hersteller bekommen.. )

- Bevor die Hose eingelagert wird, unbedingt darauf achten, dass die Wathose auch innen trocken ist.

- Um die Nähte zu entlasten, sollte man Wathosen nicht an den Trägern aufhängen, besser an den Stiefeln.

- Bei Lagerung große Temperaturschwankungen und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.

- Beim Ausziehen möglichst an den Stiefeln anfassen und nicht an der Hose ziehen/zerren, sonst werden die Nähte und der Übergang von Hose zu Stiefel unnötig strapaziert.

- Kleine Löcher und Risse oder undichte Nähte sofort mit speziellen Klebern reparieren, im Fachhandel gibt es auch *komplette Reparatursets.

- Keine spitzen Gegenstände unter der Wathose tragen/transportieren d.h. Autoschlüssel, Taschenmesser, Hakenlöser usw. sollten in eine Weste.

- VOR dem Kauf einer Wathose beim Anbieter nachfragen wie die Größe ausfällt. Empfohlen wird meist eine Nummer größer zu wählen wg. zusätzl. Sockenpaar, Unterwäsche, Bauchansatz etc.

- Ideale Lagertemperatur liegt bei 8-14° in leicht abgedunkelten Räumen ( Keller/Garage).


Reparatur Set

Ebenfalls zu empfehlen sind spezielle *Neopren Pflegemittel in Spraydosen. Sobald die Hose nicht mehr zum Einsatz kommt und eingelagert wird, sollte man einmal die Hose komplett damit einsprühen. Wichtig hierbei wieder.. eine Lagerung im geknickten Zustand kann sich ebenfalls negativ auswirken. Es entwickeln sich mit der Zeit kleinere Knickfalten, die früher oder später das Material ermüden und brüchig werden lassen.

Grundsätzlich sollte man die Wathose auch nach dem Süßwasser Einsatz bzw. nach jeder Angelpartie mit Seifenwasser abwaschen, um Ablagerungen wie Sand, Erde oder Schlamm zu entfernen. Wichtig! Keinen Weichspüler nehmen!! Am Besten eignet sich dafür ein eigenes *Neopren Shampoo.

Die Wathose MUSS sowohl innen als auch außen danach gut getrocknet werden. Somit wird die Entwicklung von Bakterien gebremst. Die Wathose sollte an einem trockenen und warmen Ort trocknen. Sonneneinwirkung bzw. nahe an einem Fenster aufgehängt, kann sich negativ auf ihre wasserabweisenden Eigenschaften auswirken !

Eine Wathose die nicht mehr zu 100% dicht ist, muss aber nicht gleich entsorgt werden. Es gibt hierfür gute Reparatursets auf dem Markt.

Sehr gute Erfahrung habe ich persönlich mit *diesem Produkt machen können, welches auch preislich noch ok ist. Hält wirklich bombig das Zeug ! Zudem mit dabei, ein paar extra Patches die man zur Not bei einem größeren Loch verwenden kann. Wie beim Fahrrad flicken..

Ein Versuch ist es zumindest wert ! Das Rep. Set kostet nur einen Bruchteil von einer neuen Hose und oftmals kann so das Leck und die undichte Stelle behoben werden. Sofern man jetzt kein riesen Loch eingerissen hat, liegt das Problem meist an einer undichten Nahtstelle. Oftmals entstanden durch kraftvolles aussteigen aus der Hose bzw. ziehen am Material !

Hier im Bild eine Reparatur meinerseits an der Naht am Schritt. Es kam nicht viel Wasser rein, doch es genügte dass nach einigen Stunden im Wasser die Jogginghose darunter nass wurde. Kaum bemerkbar, aber so etwas kann auch böse in einer Blasenentzündung enden !

Der Kleber wird sparspam aufgetragen, möglichst dünn der Naht entlang. Ebenso muss er auf der Innenseite der Hose auftragen werden ! Mit einer kleinen Spachtel oder einem Holzstück etwas verteilen und festdrücken, so dass die Naht gut eingeschlossen wird.

Ganz wichtig ist die Zeit für die Aushärtung. Mindestens 12 Stunden sollten dazwischen liegen damit der Kleber hält und abdichtet. Sofern man einen Garten hat oder Platz in der Badewanne.. die Wathose einfach mit Wasser füllen und so auf Dichtigkeit testen. Wichtig! Die Stiefel müssen in dem Fall unbedingt Bodenkontakt haben.



Tipp: Im Einsatz und unwegsamen Gelände sollte man niemals mit der Hose durch Hecken oder Sträucher marschieren um an die bevorzugte Angelstelle zu gelangen.
Einmal unachtsam und schon hat man sich ein ganz kleines nerviges Loch durch einen Dorn eingefangen.

Wathose und Pflege
Wer eine Wathose mit Filzsohle besitzt, wird dieses Bild nicht fremd sein. Das Ergebnis einer letzten Watschelrunde.. ärgerlich.. Grrr !

Mit der Zeit kann es passieren, dass sich der Kleber von der Filzsohle auflöst. Die Filzsohle ist in der Regel hoher Belastung ausgesetzt. Man geht über Kies, Geröll, Ästen usw. Der Wechsel zwischen extremer Kälte, Luft und Wärme tun dann ein Übriges.

Aber auch das ist kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen. Entweder man gibt die Hose gleich zu einem erfahrenen Schuster, der hier mit hohen Druck eine neue Sohle wieder befestigt oder sofern die Sohle noch nicht ganz abgegangen ist, versucht man diese mit einem speziellen Kleber selbst zu reparieren.

Hierzu muss vorab die Sohle und der Filz natürlich gut gereinigt und getrocknet werden. Nachdem alles für den Klebevorgang vorbereitet ist, kann man den Kleber aus dem o.g. Reparatur Set nehmen oder was noch besser hält ist von *Pattex der Kraftkleber Compact. Dieser hält zu 80% und am Besten. ( persönliche Meinung.. )

ABER.. das Problem ist bei längerem Nichtbenutzen, der ausgetrocknete Filz und dem unterschiedlichem ausdehnen der Sohle und des Stiefels ! Hier liegt meines Erachtens die Wurzel des Problems. Entscheidend zudem bei einer Reparatur ist der Druck, der auf die ganze Sohlenfläche, beim Zusammenpressen und kleben ausgeübt werden muss. Leider bekommt man das als normaler Handwerker einfach nicht hin.

Die Frage ob man nun eine Filzsohle unbedingt benötigt, ist durchaus berechtigt. Wer lieber darauf verzichten möchte, sollte sich dann aber alternativ für eine Neopren Wathose/Stiefel mit griffigen, groben Profil entscheiden, um auch in den Fluten guten Stand zu haben. Nichts ist ärgerlicher und auch brandgefährlich mit einer Wathose im Wasser umzufallen oder gar unterzugehen - es besteht Lebensgefahr !


Tipp: Auch wenn unsere Wathose zu 100% dicht ist, sollte man IMMER nach dem Einsatz im Wasser etwas zerknülltes Zeitungspapier in die Stiefel stecken um auch gegebenenfalls Schwitzwasser oder Schweißgeruch entgegenzuwirken.

Wer auf der Suche nach einer guten Neopren Wathose ist, - unsere zwei Ammerseefischer Favoriten:
- *Neopren Wathose v. behr in 5mm, mit Filzsohle
- *Neopren Wathose v. Mitchell, mit Profilsohle

Viele Angelbuddies am Ammersee haben diese u.a. im Einsatz und das Feedback ist durchgehend positiv.

Schlusswort: Nachdem es nach ca. 3 Jahren bei meinem Neopren Höschen zu Problemen kam, habe ich mich mit dem Thema etwas näher beschäftigt und hierzu auch mit dem Hersteller sowie mit zahlreichen Kollegen ausgetauscht. Viele kleinere Fehler im Umgang mit der Hose führen wohl irgendwann zu Problemen. Das A und O um langzeitig Freude an der Hose zu haben, ist die richtige Pflege sowie beim Ein- und Aussteigen lieber zaghafter vorzugehen. Trotz doppelt verschweißter Nähte ist gerade beim Einsteigen ratsam, nicht zu sehr zu zerren und am Material zu ziehen. Die Hose ist noch trocken und die Nähte sind etwas sensibel. Ja man lernt halt nie aus :-)

Wer die Tipps zur Pflege seiner Neopren Wathose beherzigt, wird noch lange trocken bleiben und seinen Spaß daran haben !

( *Affiliatelink )

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