Ammersee-fischer Informationen für Angelfreunde am Ammersee
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Eine Angler Community mit dem ganz besonderen Biss !


Infos & Tipps zum erfolgreichen Angeln auf Zander am Ammersee.


Zander Wer kennt ihn nicht den listigen Räuber im See.. Der König unter den Räubern möchte man fast sagen ! Unser Stachelfreund "Sander lucioperca" wie auch der Lateiner sagt, wird der Familie der Barsche zugeordnet und ist der größte bei uns beheimatete barschartige Fisch. Auch er ist wie der Hecht bei uns am Ammersee vertreten.
Allerdings viele Hobbyangler müssen sehr lange warten bis sie ihren Stachelritter fangen.

Oft angelt man am Ammersee eine Saison nach der anderen ohne einen Zander gesichtet oder gar gefangen zu haben, man muß viel Geduld aufbringen und seine Verstecke ausfindigt machen um ihn mit etwas Glück überlisten zu können.

Wer sich als Zielfisch den Zander auserkoren hat, der wird nicht selten vom See enttäuscht nach Hause kommen. Selbst erfahrene Kollegen die den See seit Jahren kennen und mit jeder Technik zum erfolgreichen Zanderfischen vertraut sind, können ein Lied davon singen.

Was den Zander auszeichnet ist das er ein extrem vorsichtiger und scheuer Fisch ist und genau hier liegt das Problem ! Oft angeln man an der richtigen Stelle, der Zander ist in der Nähe, aber er will nicht anbeissen.

Meist muss man hier seine Fressphasen einfach geduldig abwarten,- am besten, indem man seinen potentiellen Standplatz über mehrere Stunden befischt und seinem angebotenen Köder vertraut ! Wenn man also einen Zanderspot gefunden hat, dann sollte man sich zu allererst so ruhig wie möglich verhalten. Egal ob vom Ufer aus oder vom Boot, der Zander ist sofort gewarnt sobald er Geräusche oder Erschütterungen wahrnimmt und wird noch schwieriger zu fangen sein. Unser Spezialist in der Dunkelheit ist nämlich mit einem sehr guten Gehör ausgestattet, bedingt durch zwei vordere Schwimmblasenhörner.

Auch verfügt der Zander über ein ausgesprochen gutes Sehvermögen und zählt daher zu den Sichträubern ! Mit ihren großen Augen können sie selbst in trüben Gewässer sehr gut ihre Beute jagen. Unser Freund trägt ähnlich wie der Flussbarsch auf der Oberseite (Mittig, zum Kopf hin) einen mit vielen spitzen Stacheln überzogenen Kamm sowie (getrennt voneinander) eine normale Rückenflosse mit Gliederstrahlen die zum Schwanz hin verläuft.

Zander haben einen spitzen Kopf mit einem relativ grossen Maul, in dem sich einige größere Vampir-ähnliche Fangzähne befinden, sowie weitere unzählige kleinere, spitze Zähne. Sein grau-bräunliche Körper mit den markanten dunklen Punkten an Schwanz und Flosse, ist oberhalb der Seitenlinie mit einigen Streifen bedeckt (Tigermuster).

Der Zander zählt zu den wohl schönsten Süßwasserfischen überhaupt, aber auch zu einem der schwierigsten Zielfische. Obwohl er im Ammersee vertreten ist, gibt es ihn nicht an jeder Ecke im See. Unser stachliger Geselle bevorzugt sandigen, kiesigen, harten Gewässergrund mit Deckungsmöglichkeiten und Unterwasserhügeln, diese Voraussetzung ist z.B. im nördlichen Teil weniger gegeben, da hier der Untergrund eher schlammig ist. Er wird zwar auch hier vereinzelt gefangen, jedoch dann mehr in der Freiwasserzone beim Schleppangeln mit kleineren Wobblern. Selbst bei strahlendem Sonnenschein in den Sommermonaten ist es schon vorgekommen, dass man hier einen Zander überraschender Weise beim Schleppen an der Angeln hatte. Diese Fänge sind aber eher die Ausnahme. Meist jagt er in der Dämmerung oder Nachts den kleinen Fischen hinterher.

Sein schlanker Körper ist perfekt dafür ausgestattet um blitzartige Attacken und wendige Manöver im Wasser auszuführen. Diese Fähigkeiten machen den Zander zu einem sehr geschickten Räuber der Nacht. Neben Waller und Hecht zählt der Zander zu den größten Räuber im See und steht somit auch ganz oben an der Nahrungskette. Ebenfalls ganz oben steht er auf der Speisekarte etlicher Restaurants, denn der Zander ist ein sehr geschmackvoller Edelfisch mit festen eher hellen Fleisch, welches auch sehr wenig Fett aufweist. Aufgrund der Tatsache, dass er sehr grätenarm ist, eignet sich der Zander ideal zum filetieren, weshalb er meist nur als Filet angeboten wird. Tipp: Zander filitieren --> YouTube Video ansehen

Zanderkoeder
Das Angeln auf Zander kann auf unterschiedlichste Weise betrieben werden. Mit Grund- oder Posenmontagen, sowie mit der Spinnrute und kleineren Wobblern.

Seit der Gummisch die Anglerwelt erobert hat, wird der Zander aber überwiegend mit unseren kleinen Gummiteilen beim Vertikalfischen od. der DropShot Methode gefangen.



Jiggen egal in welcher Form ist auch hier angesagt, wobei schon etliche schöne Ammersee Zander verhaftet wurden. Ebenfalls sehr effektiv ist das Fischen mit einem sogenannten "Fireball-Jigs" (Kleine Bleiköpfe, mit einem kurzschenkligen Haken)- vor allem zum vertikalen Zanderangeln mit Gummi oder Köderfisch.

Wird mit einem Fireball geangelt und es wird ein Köderfisch verwendet, so wird einfach dieser mit der Lippe am Jig-Kopf angeködert oder der Haken wird von unten durch den Fischkopf gestochen, zusätzlich kann man noch einen Stinger (Zusatzdrilling) anbringen um Fehlbisse zu vermeiden, sofern größere Gummifische ab 12cm verwendet werden . Beim Angeln mit dem Fireball fällt die Köderführung sehr langsam aus. Der kleine Köderfisch am Bleikopf wird zum Grund abgelassen, dann hebt man den Köder im Zeitlupentempo etwa 30 Zentimeter an und lässt ihn danach ganz langsam wieder hinabtaumeln. Gerade bei der Absinkphase sollte man voll konzentriert sein, meist wird der Köder in diesem Moment attackiert, da der Zander einen zum Grund hin taumelnden Fisch vermutet. Aber auch Fischfetzen in der Dämmerung oder kleine tote Rotaugen, Lauben und Barsche sind ein hervorragender Zanderköder. Die optimale Länge der Köderfischgröße liegt bei ca. 8-10 cm, max. 15 cm.



Eine sehr Interessante Variante wo der Gummifisch nicht direkt auf einen starren Jighaken montiert wird, sondern auf eine bewegliche Gummifischmontage, mittels Einhänger, zeigt dieses Video von Waldo Krause.

"Zanderangeln mit System" ( Quelle: YouTube ) Diese Art von Montage kann man durchaus auch einmal beim Barschangeln ausprobieren.

Kleinere Köderfische lassen sich auch mit dieser Montage hervorragend präsentieren.
Manche Hobbyangler verwenden hierbei z.B. auch Sardellen oder andere exotische Köder..

Hinweis an dieser Stelle:

Am Ammersee dürfen keine gewässerfremden Köderfische verwendet werden !
( siehe Bestimmungen )



Wissenswertes:

Zander wachsen in der Regel bei optimalen Lebensbedingungen sehr schnell und erreichen bereits nach ca. 5-6 Monaten nach dem Schlüpfen eine Körperlänge von 7-11 cm. Die Milchner erreichen Ihre volle Geschlechtsreife mit ca. 3 Jahren, die Weibchen hingegen eher etwas später nach ca. 4 Jahren. Laichzeit ist im Frühjahr meist von April bis Juni, bei ca. 12-15 Grad Wassertemperatur. Die Männchen verteidigen während der Laichzeit dabei ihre Nester vor Laichräubern mit voller Leidenschaft und Hingabe ! Die durchschnittliche Länge des Zanders am Ammersee liegt bei ca. 50-70 cm Zentimetern. Selten werden Fänge bekannt von über einem Meter ! Ein Zander mit 80-90 cm gehört schon zu der Kategorie "Kapitaler Zander". Zander können aber bei günstigen Gewässerverhältnissen und bei gutem Futtervorkommen auf eine Größe von über 1 Meter und auf ein Gewicht von bis zu 20 kg heranwachsen. Seine maximale Lebenserwartung beträgt ca. 18-20 Jahre.

Erfahrungstipp:

Die beste Jahreszeit zum Angeln sind die Monate Juni bis Dezember (früh morgens / in der Dämmerung und Nachts). Man kann Sie jedoch unabhängig vom Wetter und Wasserpegelstand prima das ganze Jahr beangeln, sofern man ihre Standorte lokalisieren konnte. Wichtig: Fanglimit am Ammersee 2 Zander pro Tag ! Mühsam wird es allerdings bei abrupten Wetterwechseln und den damit verbundenden starken Luftdruckschwankungen oder Abkühlungen. Im Sommer wenn es ein Überangebot an Futterfischen gibt, ist es eher durchwachsen, hier tut man sich schwer ihn mit Gummifischen zu überzeugen :-) Wetterphasen mit wechselndem Licht und starkem Wind wiederum, sind aber vielversprechende Angeltage auf Zander, dann sollte man Gummi geben !

Tipp: Grelle Farben bei trüben Wasser (z.B. nach Regentagen und Hochwasser) / Natürliche Farben bei klarem Wasser / Dunkle Farben bei Nacht !
Kunstköder sollten nach Möglichkeit eine Größe von 10 cm - 20 cm aufweisen.

Freund Kauli hält sich überwiegend an Felskanten, Unterwasserhügeln und Sandbänken auf ! Hat man solche Strukturen im See einmal gefunden, so kann man von einem echten Zander Hot-Spot ausgehen ! Am Ammersee gibt es nicht sehr viele dieser Unterwasser-Bodenstrukturen, daher bleiben die Zanderfänge auch in einem überschaubaren Rahmen.

Gute Möglichkeiten findet man allerdings im südlichen Teil vom Ammersee. Dort ist die Unterwasserwelt so geschaffen wie es unser stachliger Freund bevorzugt. Bedingt durch den Ammerzulauf der viel Kies und Geröll, Geäst etc. mitbringt, ist hier auch die "Kinderstube" des Zanders so sagt man.

Ideale Voraussetzung also um hier seine Laichgruben zu bauen und die ca. 200.000 Eier abzulegen. Die Eiabgabe, das Laichen, erfolgt, indem die Eier einzeln abgelegt werden. Durch ihre klebrige Hülle bleiben die Eier an Steinen und Pflanzen sowie an Pflanzenteilen kleben.

In anderen Teilen des Sees hat man hier ein wenig nachgeholfen, mit Laichbürsten und ausgemusterten Weihnachtsbäumen die man im See versenkte, es wird versucht den Zander in Regionen zum Ablaichen zu verhelfen wo die Bedingungen nicht ganz so optimal sind wie im oberen Teil von Aidenried/Wartaweil.
(Bildquelle: Google )


Info dazu .. Am Ammersee wird es zudem für unsere Schuppenträger immer schwieriger sich zurückzuziehen, es fehlt immer mehr an natürlichen, strukturreichen Uferzonen ! Nur etwa ein Drittel des Ammerseeufers weist noch intakte Strukturen auf für die Rückzugsgebiete unserer Fische. Auch hier will man in den nächsten Jahren etwas in die Wege leiten d.h. im Rahmen des Gewässerentwicklungskonzeptes sollen Schonbezirke für die Fische ausgewiesen werden und z.B. keine neuen Stege errichtet, Badewiesen angelegt oder Bootsbojen versenkt werden, damit auch in Zukunft unsere rund 32 heimischen Fischarten im See eine Zukunft haben !

Wenn man mit dem Mauszeiger in den oberen Google Kartenausschnitt klickt und nach links scrollt Richtung Dießen, kann man sehr schön den Ammerzulauf erkennen, sowie die Landzunge die weit herausragt. Diese Region ist wie geschaffen für unseren Zielfisch und sofern man ein Boot zu Verfügung hat, sollte man dort sein Glück einmal versuchen. Wenn auch diese Region in den letzten Jahren ein wenig überfischt wurde, so findet man hier in der Regel immer Fische an. Wer zudem noch mit einem guten Echolot ausgerüstet ist, der wird nach einigen Ausfahrten auch schnell die Strukturen im See erfassen und seine eigenen Hotspots ausfindig machen können.

Wichtig: In der südlichen Region am Ammerzulauf sollte man aber unbedingt darauf achten nicht im Naturschutzgebiet zu angeln ! ( Hinweistafeln sind entsprechend im See zu erkennen.) Siehe auch die schraffierten gekennzeichneten Flächen auf der Erlaubniskarte bzw. den Hinweis zu den Bestimmungen !

Zanderkoeder
Ebenfalls gute Zanderspots sind auf der östlichen Seite bei Herrsching zu finden, dort mündet der Fischbach und auch hier sind weite Teile kiesig und steinig.

Allerdings wird man sich ohne Boot immer schwer tun am See, (Tipp: Bootsverleih) aber nicht selten trifft man hier auf nette Kollegen, die nicht aufgeben und es ab der Kante nach ca. 20-25 Metern versuchen. Der Köder muss weit draussen präsentiert werden und eine Grundmontage mit totem Köderfisch kann dort durchaus zum Erfolg führen.

Die guten Fangplätze sind oft weit draussen und auch wenn man in Herrsching vom Ufer aus sein Glück versuchen sollte, so bleiben die Chancen eher gering. Zudem kommt die Schwierigkeit dazu, dass in den Sommermonaten jede Menge Kraut dort wächst und man sehr viele Hänger in Kauf nehmen muss.

Die größeren Fische stehen meist hinter dem Krautfeld, also dort wo die Kante abfällt zum tieferen Wasser. Kleinere Fischfetzen oder Köder an einer Posenmontage montiert, die man dann mit der Strömung des Fischbach`s hinaustreiben lässt, sind hier ebenfalls eine gute Möglichkeit um einen der Stachelritter zu landen.


Tipp zur Uferregion Herrsching..
Die Uferregion bei Herrsching ist gerade am Wochenende immer gut besucht von Fahrradfahrern oder Spaziergängern, Hunden die einem Stock hinterherhächeln usw. d.h. es kann manchmal schon mal nerven.. zumal natürlich immer neugierig hinterfragt wird ob man schon etwas gefangen hat.
Entweder man hat dann einen lockeren Spruch auf Lager ... "Na beißen die Fische heute?" Angler: "Nein, Sie können sie ruhig streicheln!" oder man ignoriert sie einfach.

Zu empfehlen ist daher der Bereich eher im Herbst oder in den Abendstunden unter der Woche. In den Sommermonaten braucht man starke Nerven oder sollte sich ein anderes Pläzchen suchen :-)

Fazit:

Wer einen Zander in seinem Kescher landen möchte, der sollte es wie erwähnt dort versuchen wo die genannten Strukturen vorzufinden sind.
Geht man zum Grundangeln über mit totem Köderfisch, sollte man darauf achten, dass die Köderfische schlank sind. Zander bevorzugen schlanke Fische wie Lauben, Rotaugen, Barsche.. eher als z.B. hochrückige Fische wie Karpfen oder Brachsen. Hat man einen Zander gefangen, kann man meist mit weiteren Exemplaren rechnen. Größere Köderfische sollte man portionieren d.h. kleinere Fischfetzen aus dem toten Fischlein schneiden und diese dann am Haken anbieten - durch den unheimlich guten Geruchssinn findet unser Räuber auf diesem Wege ganz schnell unseren Köder. Wenn man mit kapitalen Zandern rechnen muss oder auch mit Hechten oder Wallern, sollte man bei dieser Angelmethode immer ein flexibles Stahlvorfach verwenden !

WIE man nun seine Angeltechnik wählt ist ja jedem selbst überlassen, manche Kollegen schwören auf das Jiggen mit knallbunten Gummifischen, andere bevorzugen das Spinnfischen mit ihren Geheimwaffen was Wobbler, Spinner usw. betrifft oder aber man geht zum Vertikalangeln mit der Drop-Shot Methode über,- welche vermutlich auch die erfolgsversprechendere Variante ist, aber da gehen die Meinungen eben auseinander :-)

Vielleicht ist es eine Mischung aus allem, ob Köderfisch, Fischfetzen, Gummi, Metall... ob in der Dämmerung, in der Nacht oder in der prallen Mittagssonne.. man sollte alles ausprobieren ! Die Drop Shot Montage ist natürlich nicht immer die beste Wahl. Insbesondere wenn die Fische sehr verteilt stehen, macht gewöhnliches Twistern meistens mehr Sinn. Hier ist nach wie vor Ausprobieren gefragt.

Gezielt auf Zander angeln ist schwierig und sicherlich eine Herausforderung für jeden Angler - gerade am Ammersee ! Hat man allerdings einmal einen kapitalen Stachelritter gefangen, dann wird man schnell seine Leidenschaft zum Zanderangeln entdecken. Ein toller Fisch mit ganz besonderen Eigenschaften und Zicken.

Angelrute:

Hier müssen wir natürlich unterscheiden mit welcher Technik wir an die Sache ran gehen und ob vom Ufer oder Boot aus geangelt wird. Um aber ermüdungsfrei fischen zu können, sollte unsere Rute drei Haupteigenschaften mitbringen. Leicht, steif und schnell ! Leicht, um den ganzen Tag ermüdungsfrei fischen zu können. Steif, damit man den Köder richtig beschleunigen kann, und schnell deshalb, damit jeder Biss sofort mit einem Anhieb quittiert werden kann. Zusätzlich wählen wir kurze Ruten zum Gummifischangeln. Fü die Uferangelei wählen wir Ruten zwischen 2,50 und 2,70 Meter Länge. Vom Boot sollten sie etwas kürzer gewählt werden: ca. 2,10 bis 2,40 Meter sind in diesem Fall optimal. Alles was drüber hinausgeht muss nicht sein, schwere Ruten werden mit der Zeit träge in der Handhabung und wirkt wie Ballast.

Rolle:

Unsere Angelrolle sollte mit unserer Rute harmonieren. Auch hier: Wer vom Boot mit kurzen Ruten fischt, wählt kleinere Stationärrollen (1500er bis 2500er Modelle). Zum Uferangeln empfiehlt es sich eine 4000er zu nehmen. Diese fassen viel Schnur und ermöglichen zudem weite Würfe. Ob nun Frontbremse oder Heckbremse - das muss jeder für sich entscheiden. Robuster sind auf alle Fälle Rollen mit einer Frontbremse, zudem auch feiner justierbar als Rollen mit Heckbremse.

Angelschnur:

Als Schnur ist in jedem Fall eine geflochtene farbige Schnur zu wählen. Gerade beim Jiggfischen, da sollte man nichts anderes verwenden ! Die Schnur hat kaum Dehnung, eine hohe Tragkraft und macht weite Wüfe möglich. Aufgrund der geringen Dehnung haben wir somit immer einen besseren Köderkontakt. Schnurstärke ca. 0,10 bis 0,20 mm. Ist mit starken Hechten zu rechnen, sollte man auf ein Stahlvorfach nicht verzichten, auch beim Zanderangeln nicht !

Folgende 4 Kombis mit Rute und Rolle zum Zanderangeln hier einmal empfohlen:

Angelrute Quantum Spinnruten 2.40m, Magic Zander 20-50g Passende Rolle Penn Conflict 4000 Spin Reel (* Affiliatelink)

Angelrute Daiwa Exceler Spinning 2.70m 50-100g Passende Rolle Daiwa Freams Ltd 3000A 220/0,28 305g (* Affiliatelink)

Angelrute Fox Rage Ultron 2 Zander Pro Jig 270cm 15-50g, Spinnrute Passende Rolle Okuma Inspira ISX-20 FD Rolle 130m 0,20mm Schnurfassung (* Affiliatelink)

Unsere Gummiteile und Köder für den Zander sollten wenig beziehungsweise keine Eigenaktion haben. Dies hat den Vorteil, dass der so genannte No-oder Low-Action-Shad weniger Wasserwiederstand aufweist und somit den Grund besser erreicht. Wir können ihn entsprechend deutlich leichter bebleien als einen Köder mit viel Eigenaktion und weniger Gewicht bedeutet auch weniger Fehlbisse. Gute und fängige Köder die sich bewährt haben sind u.a. "Sea Shad" von Bass Assassin, "Darts und Nitro Soft Shad Tail", der F"in-S Fish" von Lunker City oder "Jerks" von Illex, sowie von Spro der "Fibertail Shad".

Unser Ammersee Tipp bezüglich Kunstköder zum Zanderangeln die zum Erfolg führen könnten:

Absolute Hammerteile die nicht nur am Ammersee sehr fängig sind..
K-P-Baits-Flash-Zander-Gummifische

K-P-Baits Flash-Zander-Gummifische

Gummifisch für Zander und große Barsche mit einer integrierter Folie.Länge: 11,5 cm - Gewicht: 7,7 Gramm.
Empfohlene Hakengröße: 2/0 - 4/0 - am Jigkopf.

K.P Baits Hybrid Worm Twister 4

K.P Baits Hybrid Worm Twister 4" 10 cm

K.P Baits Horny Worm 4" - perfekt für Zander und Barsch als Dropshotköder oder am klassichen Jigkopf. Länge: 10 cm.
Empfohlene Hakengröße: 2/0 - 3/0.

K.P Baits Lazy Shad Gummifisch 4

K.P Baits Lazy Shad Gummifisch 4" 10 cm

Selbst vorsichtige Fische können dem Lazy Shad kaum wiederstehen, hervorragend als Zanderköder und zum Barsch angeln.
Länge: 10 cm. Empfohlene Hakengröße: 3/0

SeaShad

Sea Shad von Bass Assassin

Top Köder für Hecht, Barsch und Zander, läuft sehr lebhaft. Packungsinhalt: 5 Stück.Der 5" CAMO Sea Shad ist im Süßwasser eine Bank.Empfohlener Jighaken: 3/0 - 4/0.


Illex Nitro

Nitro Lightning 160 Slim Tennessee Shad

Der Nitro Soft Jerk Lightning ist ein Softplastic.Farbe: Tennessee Shad.Gewicht: 13,1Gramm,Länge:16 cm. Ein Köder für alle Räuber.


Illex Nitro

Lunker City 4 Fin-S Fish Baby Bass Dropshot-Köder

Der V-Schwanz sorgt für Mikro-Vibrationen. Ob am Drop Shot Rig, vertikal, am Jigkopf oder als Soft Jerk gefischt.
Farbe: Ayu, Länge: 10,2cm.

Rotauge

Wobbler Rotauge Jerkbait 150mm

Top Wobbler für Hecht und Zander, 4 Teilig mit 2 Drillingshaken versehen.Gewicht: 35 Gramm.


renosky

Jackson Shad Barsch Design

Egal ob Hecht, Zander oder Barsch, THE SHAD wird zum unwiderstehlichen Opfer für alle Räuber.Länge: 12,5cm.Farbe: Perch.
MUST HAVE für jeden Raubfischangler!

Aber außer Gummiködern gibt es auch TOP Wobbler die extrem fängig sind. DREI dieser Klassiker sollte man sich bei der nächsten Shopping Tour gönnen !


Top #1 ist der "Bomber Deep Long A"
Der Deep Long A aus der Wobblerserie von Bomber geht schnurstraks in die Tiefe, um dort seinen Tanz einzuleiten. Grund dafür ist seine weit ausstehende Tauchschaufel mit einem sehr flachen Winkel. Er erreicht je nach Geschwindigkeit Tiefen von ca. 5-7 Metern. Dort halten sich gerne Zander auf, die bei der schlanken Form des Deep Long A nicht "nein" sagen können. Der Deep Long A ist beim klassischen Schleppangeln in seinem Element. Auf diesen Ausnahmeköder steigen auch gerne mal fetter Barsch ein.
Nur zu empfehlen ! Ansehen Bomber1




Top #2 is der "Heavy Duty Long A"
Dieser Wobbler deckt alle Bereiche ab ! Der Heavy Duty Long A von Bomber ist das Universaltalent dieser weltbekannten Köderschmiede. Mit seinen 14 Zentimetern liegt er genau im Mittelfeld und ist ideal für größere und mittelschwere Räuber geeignet.
Nur zu empfehlen ! Ansehen Bomber1




Top #3 ist der Bomber Suspending Pro Long A
Der Pro Long A hat zwischen dem ersten und zweiten Drilling zum Kopf hin bereits sechs Stahlkugelrasseln, die jeweils in einer eigenen Führung eingeschlossen sind und im Kopfteil selbst sind noch einmal zwei diese Stahlkugeln platziert. Bereits beim geringsten Zug des Köders beginnen sie ihre Reize auf das Seitenlinienorgan der Raubfische zu versprühen. Ausgestattet mit ultrascharfen Drillingen von Gamakatsu.
Er zeigt geworfen und geschleppt hervorragende Resultate.
Nur zu empfehlen ! Ansehen Bomber1




Die "Bomber" sind ein wenig teurer als normale einfache Kunststoffköder, aber das Laufverhalten ist bei diesem Wobbler einfach super. Er unterscheidet sich im Lauf von anderen Wobblern eindeutig und sind deswegen ihr Geld wirklich wert !

Zanderbilder
Nachfolgend ein paar Bilder schöner Zanderfänge vom See von erfolgreichen Anglerkollegen.

Vielen Dank an "Sash","Max" für die tollen Fangbilder!

















Natürlich sind andere Kunstköder ebenfalls erfolgreich und sollten unbedingt mit in die Köderbox beim nächsten Angeltripp.
Siehe auch unsere Ködervorstellungen unter der Rubrik Zielfisch Hecht, Rapfen oder Barsch.

Das wichtigste ist vor allem, dass man an seiner Strategie und seinem Köder vertraut !
Natürlich gehört etwas Glück wie bei jedem Angelausflug immer dazu :-)

Wer mehr zum Zielfisch Zander erfahren möchte, sollte diese Lektüre von Jörg Strehlow unbedingt einmal gelesen haben.
Auf rund 160 Seiten erfährt man so einige Tricks über Technik, Taktik und Lebensweise unseres Stachelritters.

Unsere Buchempfehlung: Zander angeln

Wir hoffen, dass unser Artikel bei dem einen oder anderem Leser nun die Lust aufs Zanderangeln am Ammersee geweckt hat.
Über Erfolge oder Misserfolge, Tipps und Tricks kann auch gerne in unserem Zielfisch Forum diskutiert werden.



©ammersee-fischer.de