Ammersee-fischer Informationen für Angelfreunde am Ammersee
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Infos & Tipps zum erfolgreichen Angeln auf Karpfen am Ammersee.


Karpfen 1 Wer am Ammersee auf Karpfen angeln möchte, wird viel Geduld mitbringen müssen, sowie eine gute Portion Glück brauchen. Es gibt nicht viele Angelkollegen die explizit auf unsere "Rüssler" am See fischen, denn zu einem muß man die wirklich guten Spots kennen und zum anderen ist die Brachsenübermacht im See oft sehr nervig.

Ein Karpfenansitz macht daher nur Sinn wenn man genau weiß wo sich die Fische wann aufhalten, die Krautfelder sind und welcher Köder am liebsten genommen wird. Zudem ist das Problem am Ammersee, dass aufgrund der geringen Fischdichte es einfach schwierig ist die Rüssler zu finden!

Es gibt sicherlich noch viele Karpfen im See, ob Schuppenkarpfen oder dicke fette Spiegler, aber umsomehr Weißfische und besonders viele Brachsen. Um den Brachsenterror am See zu entgehen, sollte man daher nicht mit Boilies unter 20mm angeln und auch auf Futterspirale verzichten, außer man will sich die "Action" nicht entgehen lassen wenn die Rute sich durchbiegt.

Um aber einen Rüssler von 20Pfund und mehr an die Leine zu bekommen, bedarf es schon ein wenig mehr. Es gibt sie nämlich noch die dicken Brocken im See, - Karpfen die aussehen wie kleine Schweine und einen Drill liefern der mit nichts zu vergleichen ist. Wir wollen hier einmal ein paar Tipps, gerade für Gewässerneulinge geben, um vielleicht mit etwas Glück einen dieser starken Kämpfer landen zu können. Kleinere Karpfen um die 10 Pfund werden des öfteren gefangen, um aber ein Exemplar jenseits der 20 Pfund zu keschern, dazu braucht es auch wie erwähnt sehr viel Geduld !


Wer schon einmal in einem der umliegenden Biergärten direkt am Wasserrand vom Ammersee sich eine Erfrischung gegönnt hat, der hat sie vielleicht schon einmal LIVE gesehen.. Als Beispiel sei hier der Biergarten "Fischer" im Norden bei Stegen erwähnt.

Hier kann man im Sommer einen herrlichen Tag am Seeufer genießen und nebenbei mit etwas Glück so richtig große fette Rüssler bei der Nahrungsaufnahme zusehen. Dabei finden sich u.a. auch Barsche, Renken, Lauben, kleinere Hechte und natürlich Brachsen ein. Ein buntes Fischtreiben direkt am Dampfersteg bzw. an der Kaimauer im nicht einmal knietiefen Wasser. Ausflugsgäste werfen Unmengen von Brot ins Wasser und locken damit nicht nur die Wasservögel an, sondern bieten den Fischen einen reichlich gedeckten Tisch. An einem sonnigen Sommertag kann man hier den ersten Sichtkontakt schon einmal herstellen !

Aber was hilft es einem wenn die Rüssler sich dort herumtreiben wo man nicht fischen darf. Wir wissen aber, dass Karpfen stehende bis mäßig fließende Gewässer mit schlammigen Boden und dichten Pflanzenwuchs bevorzugen. Tagsüber halten sich diese Schwarmfische in tieferen Gewässerabschnitten und Verstecken auf, wenn es dämmert verlassen sie jedoch diese Zonen um den Gewässerboden nach Nahrung abzusuchen d.h. diese Regionen sind unsere Karpfenspots am See !

Nachdem unser Rüssler ein Gewohnheitstier ist, sollte man diese Angelstellen ab ca. 1 Woche vor Angelbeginn täglich, möglichst um die selbe Uhrzeit vorfüttern. Zum Ende der Anfütterungsphase hin und am Angeltag sollte dann nur noch sehr wenig füttern, sowie nur noch um den Hakenköder herum. Achten sollte man darauf, dass keine fremden Angler bei dem täglichen anfüttern einem beobachten :-)


Wo findet man nun am Ammersee solche Regionen und Spots vor ? Nun, zu einem ist dies die Region im Norden bei Eching, in der Nähe zwei kleiner Inseln. Dort befindet sich eine lang gezogende flache Uferregion mit schlammigen Boden, bevor es dann mit einer tiefen Kante abfällt auf fast 20-30 Metern.

Gerade am Abend wenn der See wieder seine Ruhe findet, kann man dort zumindest vom Boot aus auf die "Schuppis" sein Glück versuchen. Ebenso, sofern man ein Boot zu Verfügung hat, sollte man Richtung Dampferlinie der Dampferrinne folgen bis kurz vor Stegen bei einer Wassertiefe bis ca. 3 Metern. Dort ist ein großer Krautteppich und auch hier ist die Bodenbeschaffenheit für die Karpfen ideal. Es wurden in dieser Region schon etliche staatliche Fische gefangen.

Dabei sollte die Wahl der Angelstelle gut überlegt sein, beobachtet man die Stellen und es steigen evtl. Blässchen von grundelnden Karpfen auf, dann sehen die Chancen schon einmal ganz gut aus. Es könnten natürlich auch wieder unsere Brachsenfreunde sein, aber man sollte auf jeden Fall ein paar Stunden dort verharren. Dabei können ein paar Maiskörner schon oft der Schlüssel zum Erfolg sein.

Die beste Fangzeit sind die Monate Mai bis September. Die Fische beissen meist nachts bzw. während der Abenddämmerung und früh morgens.




Die aber wohl beste Region für Karpfenangler ist in der Regel das Gebiet bei Aidenried, Ammerauslauf und Dießener Bucht. Gerade in Aidenried knapp vor dem Schongebiet befinden sich sehr große Seerosenfelder wo sich immer wieder die Karpfen einfinden.

Die Ammer umspült zudem sehr viel Wasser dort, so daß sich die Karpfen hier rundum wohlfühlen so scheint es. Schon etliche kapitale Karpfen wurden dort vom Ufer wie auch vom Boot aus gefangen. Gerade Uferangler werden hier mehr Erfolg verbuchen können als an anderen Uferabschnitten rund um den See. Auf der Karte sind einmal die Spots "ungefähr" dargestellt d.h. wenn man vor Ort ist wird man selbst ganz schnell erkennen können wo sich die Seerosenfelder befinden.

Allerdings sei darauf hingewiesen, daß ein großer Teil am Ammereinlauf auch Schongebiet ist ! Hier unbedingt einen Blick in die Angelkarte werden bzw. nicht hinter die Hinweisschilder fahren oder ankern. Bitte den Bestimmungen am See Aufmerksamkeit schenken, es erspart viel ärger im Falle einer Kontrolle.

Diese Spots sind natürlich als Uferangler kein Thema, aber wie auch schon in der Rubrik "Angeln vom Ufer/Steg aus" erwähnt, gibt es gerade in dem Abschnitt Aidenried/Wartaweil zahlreiche tolle Buchten wo sich auf jeden Fall ein Karpfenansitz lohnt. Bootsangler sollten dahin die ganze Linie bis rauf nach Dießen nutzen um die Rüssler ausfindig zu machen. In dieser Region werden mit Abstand die meisten Karpfen gefangen. Hier sind im Sommer die Kraut- und Seerosenfelder auch nicht zu übersehen.



Karpfen 1 Egal ob mit Schwimmermontage oder Grundmontage.. wer "seinen" Spot ein paar Tage anfüttert wird mit Sicherheit auch seinen Fisch fangen. Der Karpfen ist zweifelsohne der kampfstärkste Fisch neben dem Wels am Ammersee, das sollte man immer bei seinem Zielfisch beachten sowie entsprechend seine Montage und Equipment daran ausrichten.

Die Karpfen flüchten erfahrungsgemäß sofort ins sichere Krautfeld, wer hier mit leichter Ausrüstung unterwegs ist, der hat keine Chance einen starken Rüssler zu landen. Wer hier mit einer Schnurstärke unter 0,35mm angelt handelt einfach fahrlässig. Ein Karpfen von 20 Pfund macht damit kurzen Prozess wenn er ins Kraut flüchtet.

Als Ködertipp steht auf jeden Fall Mais und Wurm an erster Stelle. Aber auch kleine Teigkügelchen werden immer wieder gerne eingesaugt. Seltsamerweise funktionieren dagegen nicht alle Bolies d.h. die Geschmacksrichtung von "Tigernuss", "Pop Ups Dip /grüne Muschelkugeln" sowie mit "Mais Flavour" werden gerne angennommen, hingegen bei "Banana", "Peanuts" oder "Kirsche" liegt die Kugel oft stundenlang ohne Interesse am Grund. Aber auch hier gibt es immer wieder Ausnahmen.. das ist wohl auch das spannende am Karpfenangeln.

Zum Thema Karpfenangeln möchten wir an dieser Stelle auch eine gute Seite im Netz weiterempfehlen: Karpfenangeln - Grundlagen für erfolgreiche Profis und Anfänger


Die am häufigsten praktizierte Technik um auf Karpfen zu angeln, ist wohl immer noch das Grundangeln. Dazu benötigt man eine 3 Meter bis 3,60 Meter lange Grundrute mit einem Wurfgewicht bis 60 Gramm kombiniert mit einer Stationärrolle mittlerer Größe. Welche Schnur auf die Rolle kommt, hängt von der zu erwartenden Fischgröße ab, aber wie bereits erwähnt muß man am Ammersee immer mit einem dicken Rüssler rechnen. Daher sollte man bei der Leine bis auf 0,35 oder 0,40 Millimeter hochgehen.

Tipp zur Rute und Rolle: Daiwa Black Widow Karpfencombo 3,60m / 3,00lbs + Freilaufrolle Karpfenset *

Karpfen 2
Was auch immer gut funktioniert, aber leider immer weniger Angler versuchen, ist das anködern bzw. fischen mit Schwimmbrot ! Hat man einmal die Karpfen ausfindig gemacht, dann ist das Schwimmbrot kombiniert mit einer Wasserkugel unschlagbar und ganz nebenbei könnte ja auch eine fette Rotfeder oder ein Döbel sich das Brot schmecken lassen

Die Fische grasen die Wasseroberfläche ab und schlürfen so alles weg was dort herumtreibt. Man sollte meinen die größeren Fische sind dabei vorsichtiger, aber hier kommt wieder der Futterneid zum Vorschein wenn man das Spiel einmal beobachtet. Das Angeln mit Schwimmbrot funktioniert zwar nicht immer, aber die besten Aussichten bestehen an durchgehend recht seichten Bereichen am See wie man es bei Aidenried zum Teil vorfindet.

Unser Tipp am Ammersee: Wieder mal Schwimmbrot/Brotfetzen als Köder verwenden, auch wenn man dadurch des öftern einholen muß um eine neue "Flocke" auf den Haken zu ziehen. Der Haken sollte dabei immer durch die Kruste gestochen werden. So hält das Schwimmbrot am besten. Wichtig dabei ist dass wir Montage niemals direkt zwischen die steigenden Fische werfen ! Die Fische erschrecken schnell und suchen dann das Weite. Wenn der Wind passt, kann man seine Montage die letzten Meter bis in den heißen Bereich treiben lassen. Ansonsten überwirft man die Fische am besten ein gutes Stück und zieht die Montage dann ganz langsam in die Fresszone.


Karpfen 3 Auf die einzelnen Montagen und Vorlieben wollen wir an dieser Stelle nicht eingehen, hier hat ein jeder Hobbyangler wohl sein eigenes "Rezept". Wir wollen lediglich ein paar Tipps weitergeben wenn man als Gewässerneuling, Urlauber, Gastangler.. wie auch immer zum Ammersee kommt und der Zielfisch Karpfen heißt.

Wie anfangs angesprochen, man KANN am See durchaus Exemplare von 30 bis 50 Pfund fangen, es landen auch hin und wieder solche Brocken im Netz von einem der Berufsfischer oder werden sogar gesichtet, aber es bleibt unheimlich schwer die Fische zu überlisten. Gerade in einem Gewässer wie dem Ammersee wo sie seit Jahren friedlich umherziehen. Es sind keine Besatzkarpfen wie z.B. in einem Weiher wo zum Herbst hin das Wasser abgelassen und abgefischt wird.

Die Rüssler sind mit den Jahren sehr schlau geworden, gerissen und sind womöglich dem einen oder anderen Angler auch schon entwischt. Aber es ist nicht unmöglich einen dieser kampfstarken Fische zu keschern. Wenn einmal der breite Rücken eines 30Pünders die Wasseröberfläche durchbricht .. da bekommt man schon leicht Gänsehaut !

Natürlich hat man vom Boot aus einen gewissen Vorteil. Somit lassen sich direkt die benannten Seerosenfelder und Spots ansteuern. Aber auch vom Ufer aus, gerade zur Dämmerung und in den Abendstunden, sind oftmals gute Fänge zu verzeichnen. Hierbei ist auch der östliche Uferabschnitt bei Buch und Breitbrunn nicht zu unterschätzen. Zwar muss man seinen Köder dort weit draußen präsentieren, aber auch hier wurden schon gute Karpfenfänge vermeldet.

Nachdem Karpfenangler in der Regel viel Zeit am Wasser verbringen ist eine vernünftige Vorbereitung das A und O. Da das Karpfenangeln oftmals auch Nachts stattfindet, ist ein Angelzelt unabdingbar. Dieses schützt vor plötzlich eintretenden Schauern und sorgt dafür, dass man nicht nass wird. Eine recht günstige Variante haben wir einmal mit Kollegen getestet und für "GUT" befunden. Für das Geld völlig ok und erfüllt zu 100% seinen Zweck.

Tipp: Magic3org Outdoor - Karpfenzelt für Angler *

Es kann innerhalb von 3 Minuten wirklich schnell und einfach aufgebaut werden.
Maße, aufgebaut: 130 x 210 x 170 cm.

Karpfen 4
( Foto: Unser "Hechtbarschmartl" aus dem Forum )

Ein schöner Ammerseerüssler der dem Honig-Vanille Boilie * wohl nicht widerstehen konnte.

Derzeit liegen leider nicht allzu viele Fangbilder vor von unserem Cyprinus Carpio wie er auch lateinisch benannt ist. Aber das liegt einfach auch an der Tatsache, daß die Mehrzahl der Angler am See keine "Carphunter" sind!

Fast immer heißt der Zielfisch Hecht, Barsch, Renke oder Zander. Es wird am See zu 80% auf die Räuber am See gefischt und nur ein Bruchteil eingefleischter Karpfenangler geht gezielt auf die Rüssler am See. Zum anderen ist es auch so, daß viele heimische Kollegen am See ein eigenes Boot haben ( Dann eher auf Renken fischen oder anderen Zielfischen.. ) und nur ganz wenige vom Ufer aus angeln. Meist sind es Urlauber, Gastfischer die sich eine Wochen oder Monatskarte holen und ihr Glück vom Ufer aus versuchen. Dabei werden zwar immer wieder mal Karpfenfänge bekannt, aber mehr Informationen liegen dann nicht vor.

Gerne bereichern wir also unseren Beitrag zum Karpfenangeln am Ammersee mit aktuellen Fangbildern. Dazu genügt eine E-Mail an: info@ammersee-fischer.de mit Angaben zum Fang.

Der Karpfen hat im übrigen am Ammersee ein Schonmaß von 35cm lt. den aktuellen Bestimmungen und im Gegensatz zu so vielen Besatzkarpfen in stehenden Weihern und Tümpeln, haben die Fische nicht diesen Moselgeruch oder modrigen Geschmack. Ganz im Gegenteil, die Fische im See sind sehr schmackhaft. Wer einmal in den Genuß kommt einen Karpfen vom Ammersee zu verspeisen, wird dies mit Sicherheit bestätigen können :-)

Noch ein kleiner, aber dennoch ganz wichtiger Tipp für Raucher, und Mückenabwehr Freaks, die diverse Sprays zum fernhalten der Plagegeister verwenden. Karpfen verfügen über einen sehr guten Geruchs und Geschmackssinn, deshalb empfiehlt es sich nach Konsum der genannten Produkt die Hände zu waschen, bevor man eine Rute mit einem neuen Köder ausbringen möchte. Oft scheitert es nämlich daran, dass der Köder nicht angenommen wird !


Sollten wir mit unserem Beitrag den einen oder anderen Angelbuddie zum Karpfenangeln inspirit haben und ein Angeltripp zum schönen Ammersee steht an, dann möchten wir zudem noch 3 Tipps zum Equipment geben, die man auf jeden Fall dabei haben sollte, sofern man nicht mit dem Boot unterwegs ist !

1. Einen bequemen Karpfenstuhl wie diesen: Kingsize Recliner pro Carp Chair Angelstuhl *
Gesamte Stuhlbreite und Höhe: 60cm x 104cm, Sitzhöhe verstellbar von 42cm bis 55cm, Gewicht: 6,9kg,Länge Rückenlehne 63cm, Extra dick gepolstertes Kopfkissen.

2. Eine Abhakmatte sollte immer dabei sein, dabei muß sie nicht immer teuer sein z.B. diese hier tut es auf jeden Fall: DAM FIGHTER PRO ABHAKMATTE *
Größe: 100 x 60 x 1,2 Zentimeter,Zusammenlegbar

3. Einen geeigneten Karpfenkescher und kein Kinderspielzeug z.B. : DD-Tackle 50", Karpfenkescher/Raubfischkescher mit Float Kescher Unterfangkescher *
Kescher montiert ca. 120 x 120cm, Netztiefe 105cm, Maschenweite oben ca. 14 x 8 mm - Maschenweite unten ca. 4 x 4 mm

Ob man nun unbedingt einen Bißanzeiger benötigt sei dahingestellt. Natürlich sind sie ein praktischer Helfer, gerade in der Dunkelheit oder wenn man kurz wegdöst, aber in der Regel sollte man beim Karpfenangeln ja sowieso immer hellwach sein :-)

Aber dennoch haben wir ein TOP Angebot ausfindig gemacht, hier ist zugleich eine Rutenständer mit enthalten. Preislich zumindest also ein Schnäppchen. Ob es von der Qualität mit anderen Produkten mithalten kann ist eine andere Frage, aber für den ersten Schnuppertag am See auf alle Fälle zu empfehlen!

Croch Master Rod Pod Rutenhalter Aluminium Deluxe für 3 Ruten inkl. Rutenauflagen Tasche (Grüner Rutenhhalter und Scharz Bissanzeiger) *

Karpfen 5 Karpfenangeln ist durchaus eine spannende Angelegenheit wenn man sich mit den "kleinen Dicken" ein wenig mehr beschäftigt. Karpfenangeln ist ein Lebensgefühl und zum anderen natürlich die Liebe zur Natur, zu der Kraft die beim Drill eines Karpfens auf die Ruten übertragen wird, aber auch der Respekt gegenüber der Kreatur, die es gilt schonend und artgerecht zu behandeln.

Am Ende noch ein paar Quick-Tipps:

Der Wind hat beim Karpfenangeln entscheidenden Einfluss auf die Aufenthaltsbereiche der Rüssler d.h. optimal sind konstante auflandige Winde. Stellt man also während dem Ansitz fest, daß sich die Windrichtung ändert, solle man unbedingt dem Wind folgen und einen Platzwechsel vornehmen.

Unsere Rüssler sind sehr vorsichtige und scheue Gesellen. Sie sind dafür berüchtigt, die Anwesenheit des Anglers förmlich zu "riechen", daher sollte man sich stets möglichst ruhig verhalten. Gerade, wenn vom Ufer aus gefischt wird. Häufiges Auswerfen der Montage oder das Aufklatschen des Bleis ist nicht gerade förderlich.

Und der wohl wichtigste Punkt.. Man MUSS vor dem Auswerfen der Montage die Knoten und die Hakenschärfe prüfen! Das dauert nicht lange, kann im Drill aber entscheidend sein.


Wer mehr über die Rüssler und den Fangtechniken erfahren möchte, sollte zu einem wirklich guten Buch zurückgreifen von "Gregor Bradler".
Unter dem Titel "Mehr Fisch, weniger Technik" erfährt man auf 160 Seiten von dem Karpfenexperten wie einfach modernes Karpfenangeln sein kann.
Er erklärt, welche Ausrüstung und welche Köder man wirklich benötigt. Sehr empfehlenswert !



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Allen Karpfenfreaks am Ammersee ein dickes Petri !


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