Ammersee-fischer Informationen für Angelfreunde am Ammersee
Die Website im Netz mit Informationen für Angelfreunde am Ammersee !

Eine Angler Community mit dem ganz besonderen Biss !


Infos & Tipps zum erfolgreichen Angeln auf Hecht am Ammersee.


Hecht Artikel Unser Freund Esox Lucius wie er auch lateinisch benannt wird, ist trotz jahrelanger Bemühung ihn aus den See zu verbannen, doch noch zahlreich vertreten und es werden immer wieder schöne Exemplare gefangen.

Die Berufsfischer am Ammersee wollen zwar den eleganten Räuber lieber aus dem See haben, da er u.a. zum Sündenbock für den geringen Renkenbestand gemacht wird, aber das war schon vor etlichen Jahren so und wird wohl ein Ammersee Mysterium bleiben !

Obwohl der Hecht als Speisefisch sehr beliebt ist, sieht man ihn eher selten auf der Speisekarte der umliegenden Restaurants. Trotz seiner unnangenehmen Y-Gräten besitzt er dafür aber sehr mageres weißes Fleisch und lässt sich zu vielen Fischgerichten verarbeiten, bei älteren und größeren Exemplaren ist es allerdings recht trocken. Für uns Angler am Ammersee wird er vor allem aufgrund seiner starken Kampfkraft und wilden Drills gezielt beangelt.

Hechte sind sehr gefräßige Räuber und schnappen oftmals ohne große Ausnahmen zu. Sie leben als agressive Einzelgänger und bewohnen meist ein Revier von ca.5 Quadratmetern. Um gezielt auf Hecht zu angeln gibt es unterschiedliche Methoden hier hat jeder seine Vorliebe.

Einige Fischer bevorzugen das Schleppfischen, andere eher das Spinnfischen mit Kunstköder, das Angeln mit der Pose oder suchen sogar die Herausforderung mit der Fliegenrute ! ( Bildquelle: Fang v. Anglerkollege"Marko Herrmann" )

Hecht Carphunter Wie auch schon im Beitrag "Zielfisch Rapfen" erwähnt..

Besitzt man ein eigenes Boot hat man klare Vorteile gegenüber der Angelei vom Ufer aus.
Alternativ sollte man es aber auf jeden Fall an einem der zahlreichen Dampferstege am See versuchen.

Unser Angelkollege "Carphunter" aus dem Forum, konnte so von einem der Dampferstege einen kapitalen Esox landen. ( Bildquelle: Fang v. Angelkollege"Carphunter" )

Zu Beginn des Jahres im Frühjahr, findet der Hecht aufgrund der Laichzeit vieler Friedfische ein sehr grosses Nahrungsvorkommen, man sollte es deshalb in dieser Zeit überwiegend in Ufernähe od. den Dampferstegen sein Glück versuchen. Der Hecht versteckt sich in dieser Zeit vermehrt in Unterständen, alte Bäume, Äste, Pflanzen, Boote, Krautbänken usw. diese bieten ihm eine ideale Deckung, kleinere Wobbler, Spinner, Blinker und Gummifische führen dann meist schneller zum Erfolg als große Kunstköder.



Dampferstege" Hier einmal rot markiert ein paar wirklich gute Fangplätze an den bekannten Dampferstegen bzw. wo immer wieder Hechte stehen und auch gefangen werden.

Man muss seinen Spinner, Blinker, Gummifisch.. gar nicht so weit raus werfen, denn die Hechte stehen unmittelbar in der Fahrrinne der Dampfer bzw. unter dem Steg.

An den markierten Spots hat schon so mancher einen schönen Esox verhaften können. Gerade dort sammeln sich viele Beutefische an, da die vielen Fahrgäste der Dampfer hier Wasservögel mit Brot füttern und somit die Kleinfische anziehen. Der Hecht stellt sich dort in den Schatten des Anlegers und dicken Holzpfosten auf Lauer und findet hier ein reichhaltiges Nahrungsangebot vor.

Unser Freund Esox ist eine wahre Fressmaschine und verzehrt Beute die sogar 70% seiner eigenen Körpergröße messen ! Ebenfalls ist unser wendiger Freund ein echter Kanibale. Bis zu 80% aller jungen Hechte werden von hungrigen Artgenossen verspeist !

Für uns Angler ist das ein ganz klares Zeichen dafür, daß Kunstköder im Hechtdesign nicht falsch sein können und fast immer für einen nassen Kescher sorgen.

Wie erwähnt gibt es unterschiedliche Angelmethoden um einen Hecht an die Angel zu bekommen. Im Laufe der Zeit haben sich zwei Angelmethoden zum gezielten Angeln auf Hecht am Ammersee als besonders fängig herausgestellt, - das Schleppangeln oder das Werfen mit Kunstköder bzw. Spinnfischen. Ebenso werden aber auch viele Hechte beim Jiggen oder Vertikalangeln gefangen oder beim Renkenzupfen - alles ist möglich.


Wissenswertes:
Der Hecht kann bei optimalen Futter und Gewässerverhältnissen bis über 30 Kilogramm auf die Waage bringen und bis zu 1,50 Meter lang werden. Ist die Nahrungssituation im See optimal, so kann der junge Hecht zu Beginn pro Jahr über 500 Gramm zunehmen. Die durchschnittliche Größe liegt bei 50-100 cm, wobei fast alle Fische über 90 cm Rogner (Weibchen) sind. In den meisten Fällen wird er jedoch nicht grösser als 90 cm - 100 cm. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei ca. 10-15 Jahren, allerdings können sie auch bis zu 40 Jahre alt werden ! Er ist der größte und bekannteste Räuber neben dem Waller bei uns im See.

Wesentliche Merkmale sind vor allem die unzähligen (ca. 700) spitzen Hundszähne, sowie der schlanke pfeilförmige Körper und das langgezogene, oberständige Entenschnabel förmige Maul. Die After- und Rückenflosse ist beim Hecht weit nach hinten zum Schwanz hin verlagert. Die Färbung variiert teilweise sehr stark je nach Gewässer und kann sogar bei größeren Seen unterschiedlich sein. Hechte vom Ammersee haben z.B. sehr helle Bauch und Brustflossen im Vergleich zum Hecht vom Walchen- od. Tegernsee.

Hechte erreichen Ihre Geschlechtsreife nach ca. 2-4 Jahren. Die Fortpflanzung wird meist im Februar bis Mai kurz nach der Schneeschmelze bei ca. 7-8% Wassertemperatur eingeleitet. Eine ausgewachsene Hechtmama heftet bei ihrem Laichvorgang zwischen 150.000 bis 900.000 ca. 2-3 mm große Eier an Wasserpflanzen. Nach ca. 15-25 Tagen schlüpfen die kleinen Larven und bleiben bis der Dottervorrat vollständig aufgebraucht ist an Wasserpflanzen haften.

In der Laichzeit kommt es oft zu heftigen Kämpfen unter den Milchnern, dabei treten nicht selten starke Verletzungen durch Bisse auf. Aber nur ein einziges Männchen kommt zur Paarung. Das Weibchen hat in dieser Zeit eine sogenannte Fresshemmung, die jedoch relativ schnell nach dem Ablaichen erlischt. Es kommt durchaus vor, dass ein großes Weibchen den Partner kurz nach der Paarung auffrisst,- da kann man doch froh sein kein Hecht zu sein :-) Erst danach begeben Sie sich ins Freiwasser wo sie sich vorerst von Kleinstlebewesen und Plankton ernähren. Mit zunehmenden Alter (ca. 5-6 Wochen / 4-6 cm) entwickeln sich die Junghechte dann zu gefräßigen Jägern und wagen sich auch an große Beute heran.

Im Frühjahr und Sommer findet man Hechte eher in flachen Wasserregionen, bis zu einem Meter tiefen Gewässerbereichen, dort wo sich genügend Brut- und Beutefische tummeln. Auch folgt der Hecht am Ammersee ständig den Renkenschwärmen, welche zu seinen Hauptbeutefischen gehört und neben seinen Artgenossen am häufigsten im Verdauungstrakt zu finden ist, neben kleineren Weißfischen und Barschen.

Im Spätherbst ( Ende November) und Winter fahren Hechte Ihren Stoffwechsel dann herunter und begeben sich genau wie ihre Beute auch in tiefere Gewässerzonen, dort wo das Wasser am wärmsten ist. In den kalten Monaten sparen Hechte ihre Kraftreserven und werden etwas träge. Sie jagen dann nur noch seltener, dafür stehen jedoch wesentlich größere Fische als im Sommer auf ihren Speiseplan, dann heißt es "Monsterköder" montieren - jetzt kann der Kunstköder nicht groß genug sein, Castaic und Wobbler dürfen dann schon mal 30 cm + haben !!

Hecht Artikel Fazit:
Man kann Hechte das ganze Jahr über fangen am Ammersee, der Hecht genießt am See keine Schonzeit ! ( Allerdings sollte man die Bestimmungen am See beachten ). Man muss quasi nur wissen wo der Hecht steht.

Die beste Fangzeit sind Erfahrungsgemäß die Monate Mai, Juni (nach der Laichzeit) sowie die Spätsommer- und Herbstmonate September, Oktober und November.

Viele kapitale Hechte werden/wurden im Monat August gefangen bis zur Mittagszeit. Hier scheint vor allem das Schleppangeln bis zur Mittagszeit die erfolgreichere Variante zu sein.



( Bildquelle: Fang v. Anglerkollege"Kaio" )
Ein erfolgreicher Schlepptag am Ammersee



Erfahrungstipp:
Am Ammersee kann man relativ einfach zu seiner Hechtmahlzeit kommen. Meist werden die Hechte in Ufernähe gefangen, da der Großteil der Angler dort mit Kunstköder jeglicher Art fischen d.h. es sind Hechte von 70 - 90 cm und kleinere Schußhechte die sich in den Krautbänken aufhalten. Um wirklich kapitale Hechte zu fangen d.h. 30 Pfd. + und mehr, der sollte es doch einmal mit dem Schleppfischen im Freiwasser versuchen, große Monsterköder montieren und diese in einer Tiefe bis 10 Meter präsentieren. Ja, - es gibt sie noch die Freiwasserhechte im Ammersee !

Hecht_1
Wahre Prachtexemplare von 1,20 - 1,40 Meter. Sie folgen in der Regel den Renkenschwärmen und stehen meist mitten im See an der Sprungschicht. Aufgrund ihres Alters und Erfahrung aber nicht ganz so leicht zu überlisten ! Es kostet einem schon viel Schweiß und Blasen an den Händen vom kilometerlangen rudern, aber wenn sich dann die Rute biegt, das Blut zu pulsieren beginnt und der Puls auf 190 steigt.. ja dann sollte man cool bleiben :-) und sein Wissen abrufen was man in der Fischerprüfung gelernt hat !

Aber nicht nur im Freiwasser trifft man auf kapitale Hechte, es werde immer wieder mal 30 Pfünder beim Jiggen gefangen. Diese Hechte sind wahre Schlitzohren die vom Freiwasser an die Kante zum Flachwasser sich positionieren und dort gemütlich ausharren. Irgendwann kommen ja die Kleinfische vorbei. Wer ein Echolot an Bord hat, der sollte unbedingt die Kanten ausfindig machen und dort mit Gummifisch sein Glück versuchen.

Dabei spielt die Größe des Gummifisches gar nicht so eine große Rolle, eher ist es die Führung und Art und Weise um den Hecht zum Anbiss zu verleiten. Ein Esox mit 30 Pfd. schnappt sich sehr gerne mal einen 10 cm Gummifisch als Snack wenn er nur verführerisch genug vor seinem Maul herumtanzt.

Wichtig für uns Angler,die den Hecht als Zielfisch suchen, ist die Erkenntnis, dass Hechte recht Wetterfühlig sind d.h. gerade im Sommer sollte man bei möglichst konstanter Großwetterlage vorwiegend die Morgen- und Abendstunden nutzen. Der Hecht mag jedenfalls keine spontanen Luftdruckänderungen, die er per Gasausgleich mit seiner Schwimmblase ausgleichen muss. Ebenso sind die wärmsten Stunden im Sommer ungeeignet, da der Sauerstoffgehalt des Wassers abnimmt.- Ausnahmen bestätigen aber die Regel. Es wurden schon 30 Pfünder bei 30 Grad im August gefangen..



Angelrute:
Hierbei müssen wir unterscheiden zwischen reinen Schleppruten die im Boot mitgeführt werden und Wurf- bzw. Spinnruten.
Ebenso die Kombination der einzelnen Komponenten und welche Köder montiert werden, spielt natürlich eine wichtige Rolle für das ganze Tackle. Wenn man einen Castaic von 23 cm und ca. 120 g schleppen möchte, dann bedarf es schon eine stärkere Rute mit ca. 100-150 g Wurfgewicht und einer entsprechenden Rolle.
Geeignete Schlepprute im mittleren Preissegment.
Empfehlung: - Sportex Carboflex turbo CT 2704 2,70m 80g oder auch sehr gut ist die Shimano Yasei Spinning XH Pike, 2,50m 40-120g

Wurf - Spinnruten zum Hechtangeln.
Empfehlung: - DAM Effzett METH Pike Heavy, 2,85m, 30-85g - Hechtrute + gratis K-DON Gummifisch oder auch die - Jenzi Spinnrute Angelrute XPERANZA Outdoor Adventure Steckrute (25-45 g) 2,40 m

Die empfohlenen Angelruten befinden sich in einer Preisklasse wo noch erschwinglich ist und man trotzdem sehr gute Qualität bekommt. Es gibt natürlich tausend andere geeignete Angelruten,- dies soll lediglich ein Tipp sein.

Angelschnur:
Wer zum Schleppfischen übergeht, der sollte auf jeden Fall eine geflochtene Schnur auf seiner Rolle aufgespult haben, aber dies ist Geschmackssache.
Viele Kollegen am See verwenden seit langer Zeit geflochtene Schnur, da sich die Dehnung einer Monofilen Schnur negativ auf die Bissausbeute auswirken könnte. Am Ende kommen dann noch ca. 10-20 Meter Fluorocarbon(FC) zum Einsatz mindestens 0,50mm besser 0,70mm oder 0,80mm ! Es gibt ja immer noch Anglerkollegen die dem FC eher abgeneigt sind und ein Titan oder Stahlvorfach verwenden, dagegen ist auch nichts einzuwenden, aber in all den Jahren ist bis dato noch kein Fall bekannt geworden wo ein FC gerissen ist bzw. vom Hecht aufgescheuert oder gar durchgebissen wurde. Meist scheiterte es an anderen Dingen wie Wirbel, Karabiner oder leider auch Knoten !

Auch gibt es die Kombi geflochtene Schnur --> dann ca. 5-10 Meter Monofile Schnur --> und zum Schluß noch eine FC von ca. 10 Meter, - ob diese Kombination erfolgreicher ist, sei dahingestellt. Empfehlung Variante 1,- erst geflochtene Hauptschnur, dann als "Antischeuchwirkung" ca. 10-15 Meter FC der Stärke 0,70mm, am Ende einen starken Karabiner und den Köder. Empfehlung: - SHIMANO Power Pro geflochtene Schnur 0,19mm - 150m - 13Kg - Weiss

Ein Trend der sich ebenfalls die Jahre durchgesetzt hat, sind eingefärbte Schnüre. Dies richtet sich zum einen danach, ob der Angler die Schnur sehen will oder nicht. Zum anderen hat die Verschiedenartigkeit der Gewässer Einfluss auf die Schnurfarbe, damit Fische diese nicht so leicht wahrnehmen. Darüber hinaus gibt es Schnüre die im Abstand einer festgelegten Länge verschiedene Farben aufweist. So kann man Entfernungen besser abschätzen bzw. wieviel Schnur man hinterm Boot raus lässt.

Zum Thema Fluorocarbon und Monofiler Schnur gibt es ja seit Jahren Diskussionen, sei es wegen der Sichtbarkeit, Tragkraft, erhöhte Kosten.. etc.
Einen Link im Netz möchten wir an dieser Stelle deswegen gerne einbinden: Fluorocarbon Unsichtbare Schnur ? von Dr. Kurt Lucas.

Rolle:
Wie auch schon bei den Angelruten erwähnt, ist die Kombination ein wichtiger Faktor. Rolle und Rute müssen miteinander harmonieren und ein optimales Ergebnis im Zusammenspiel liefern.

Zu den hier vorgestellen Spinnruten ist folgende Rolle zu empfehlen: -Spro RedArc Rolle Tuff Body 10400M Red Arc bzw. ein Schwestermodell die -Spro RedArc Rolle Tuff Body 10400 Red Arc - Schnurfassung 150m 0,33mm oder die Abu Garcia Orra 2 SX 60X Front Drag Reel - Silver

Zu den hier vorgestellen Schleppruten ist folgende Rolle zu empfehlen: -Shimano USA Baitrunner 4000D Freilaufrolle oder 6000er -Shimano USA Baitrunner 6000D EU Model Freilaufrolle

Eine tolle Kombi zum Schleppangeln wäre z.B. als Rute die Sportex Carboflex turbo CT 2704 2,70m 80g zusammen mit der 6000er Freilaufrolle Shimano USA Baitrunner 6000D EU Model Freilaufrolle


Tipp für die Köderbox auf Hecht..

K-P-Baits-Shallow-Spirale-Gummifische K-P-Baits-Shallow-Spirale-Gummifische
Hochwertige Stinger Screw für große Gummiköder, einfach in den Köder drehen und an der Öse riggen. Inhalt: 7 Stück-L&aul;nge: 5cm.



Shallow-Montage-Hecht-System-Baits Shallow-Montage-Hecht-System-Baits
Pike Shallow Rig XL zum Hechtfischen.Robuste Verarbeitung-Shallow Montage mit Einzelhaken und Stinger Spikes. Modell 12cm für Köder 20cm-25cm.



K-P-Baits-Gummifisch-Swimbait-Firetiger K-P-Baits-Gummifisch-Swimbait-Firetiger
Hochwertiger Hechtköder von K.P Baits.Länge: 22,5 cm - Gewicht: 90 Gramm.Inhalt: 1 Stück, kann klassisch am Jig oder mit Shallow Montage gefischt werden.



K-P-Baits-Gummifisch-Swimbait-Redtail K-P-Baits-Gummifisch-Swimbait-Redtail
Hochwertiger Hecht Gummiköder von K.P Baits.Flankende Aktion und extrem hochwertiges Finish.Länge: 22,5cm/30 cm, Gewicht: 70 Gramm. Am System auch als Schleppköder eine Bank.




Unser Ammersee Tipp bezüglich Kunstköder zum Hechtangeln am See:

Castaic Firetiger Castaic SBT Swimbait Forelle 10" 25 cm FIRETIGER
Absolut realistisch kommen die Mitglieder der Castaic Real Bait Familie daher und sind selbst auf kurze Distanz kaum von einem echten Fisch zu unterscheiden.


Castaic Watermelon Castaic Hard Head 6" inch 15 cm WATERMELON
Castaic Real Bait 23cm / 9 Inch Floating Farbe: Watermelon Tiefe Spinning: 1,5 - 3m Tiefe geschleppt: bis 6m.



Wobbler Jointed Rapala X-Rap Wobbler Jointed Shad 13,0cm PK
Zweigeteilter Körper, Durchschimmernder Körper mit Textur,Langsam steigend ,3D Holographic Eye, VMC Black Nickel Haken. Tauchtiefe 1,2-2,4 Meter.


Stucki Blinker Stucki Special 15g 60mm Silber Blinker
Es gibt Köder, die kann man nicht verbessern. Diese Schlepplöffel gehören dazu. Eine Granate am Ammersee !



Savage Gear SAVAGE GEAR REAL EEL (20, 30 o. 40cm -alle Farben), Länge:30cm;Farbe:Purple Pearl
TOP Hechtköder ! Gut zum Werfen, Vertikalangeln und Schleppen.Ein Gummifisch in Aalform, der einen extrem natürlichen Lauf hat, dem kein kapitaler Raubfisch widerstehen kann.



Westin Wobbler Westin Wobbler Mike the Pike (HL/SB) 22cm 80g sinkend
Hechtköder zum Spinnangeln und Schleppen.Köderlänge: 22cm, Ködergewicht: 80g,Haken Gr. 1/0 aus Karbonstahl,Nutverbindung,leicht schwimmend,Lauftiefe: 0,5-1,5 Meter.



Dies sind natürlich nur einige Klassiker an Top Kunstködern. Es gibt ja mittlerweilen eine riesige Auswahl an Castaic, Wobblern, Jerkbait, Twistern, Spinnern.. sowie sogenannte Wunderwaffen aus Skandinavien und USA.

Hier sollte man ein wenig mit seinem Sortiment variieren, oft laufen an bestimmten Tagen einfach keine großen Köder oder die Hechte kennen den einen oder anderen Köder schon. Hechte im Ammersee lernen dazu ! Gerade Hechte im Freiwasser die sich wieder abschütteln konnten oder bei der Attacke schon gemerkt haben das hier was Faul ist, werden immer vorsichtiger, sind skeptisch und lassen sich nicht so schnell wieder überrumpeln. In so einer Phase hilft dann oft der Griff zum altbewährten Heintz Blinker.



Ein absoluter Hammerköder ist aber der "Quantum Junker D S 57g 18cm Real Perch Swimbait" !

Das natürliche Laufverhalten und seine Körpergröße machen ihn zu einer echten Hecht- und Großzander-Waffe inkl. austauschbarem Ersatzkörper den man ganz schnell auswechseln kann.

Hier auch einmal in einem kleinen Filmchen hervorgehoben.
( Quelle: YouTube, eigenes Video )

--> Ansehen/Bestellen (Amazon)







Stucki Blinker

Tipp: Wer jetzt nicht unbedingt im Freiwasser schleppt, der sollte es mit dem
Mozzi Stucki Special 15g 60mm Silber Blinker versuchen.

Hier ein 50-100g Schleppblei vorschalten und in Ufernähe schleppen. Bisserfolg 70% !











Wer mit dem Boot auf dem See unterwegs ist und Freude am Schleppangeln hat, wird sicher schon in die Situation gekommen sein, wo das Rudern einfach keinen Spaß und Sinn mehr macht ! Wenn nämlich der Wind zunimmt und jeder Ruderschlag zur Plagerei wird. Dann heißt es Taktik ändern und seine Schlepp- Hechtmontage so umbauen, dass man sich auf dem See treiben lässt und mit Segel oder Schlepp Posen fischt.

Hierzu wird ein kleiner toter Köderfisch mit einem Drilling oder am System befestigt und mittels Schnurstopper auf eine bestimmten Tiefe herabgelassen ( ca. 5-6 Meter ) bzw. es gibt mittlerweilen super Schlepp Posen mit Knoff-Hoff. Sollte einmmal die Kraft zum Rudern nicht mehr reichen, dann lässt man sich treiben.

Tipp: Hat man das Gefühl man treibt zu schnell ab, sollte man einen Driftsack ( Treibanker ) verwenden oder eine große ausrangierte IKEA Tasche tut es auch. Einfach an ein Seil festbinden und hinter dem Boot als Balast sozussagen mitschleppen ! Empfehlung: Treibanker von Lalizas für Boote bis 9,00 Meter (30 ft) Link: Der IKEA Driftsack

Segel bzw. Schlepp Posen sind ideal wenn starker Wind am See das Rudern zur Qual macht !

Schlepp Pose

Empfehlung: Cebbra Schlepp Pose 60g

Dank einer speziellen Schnurführung kann der Köder bis zum erreichen des Schnurstoppers nach unten gleiten, jedoch nicht nach oben.
Bei herkömmlichen Laufposen bewegte sich bis dato der Köder beim Schleppen in Richtung Pose, die eingestellte Schlepptiefe war somit nicht zu erreichen. Mit dieser Schlepp-Pose bietet man den Köder in der Tiefe an, in der man exakt den Schnurstopper gesetzt hat -Tolle Sache !







Segel Pose

Empfehlung: Segel-Pose mit Wirbel, vorgebleit, 8+3 g, Länge / Tragkraft: 18 cm / 11+3 g

Klassische Segelpose. Die Pose sollte den Windbedingungen immer angepasst werden. Je stärker der Wind, desto mehr Bleigewicht am Ende. Jedoch muss die Pose noch aufgerichtet an der Oberfläche driften können !

Zum Thema Schleppangeln sei an dieser Stelle noch zu erwähnen, sofern man sich jetzt nicht treiben läßt, sowie Wind und Wellen es zulassen, sind Sideplaner bzw. Planerboards empfehlenswert. Mit diesen Boards lassen sich die Schleppköder weit weg vom Boot halten und die Scheuchwirkung gegenüber dem Boot kann so bei den Fischen vermieden werden.




Am Ammersee nutzen nicht viele Angler Sideplaner, da das ausbringen oft mit Schwierigkeiten verbunden ist d.h. man muss gleichzeitig den Köder rausbringen, rudern, den Kurs halten und muss dann noch irgendwie den Planer einhängen. Hat man hier sinkende oder tieflaufende Köder im Einsatz hat man ruck-zuck einen Hänger oder irgendwelches Kraut am Haken ! An anderen Gewässern ist das unter Verwendung eines E-Motors natürlich leichter.

Nachdem aber am Ammersee das Anglen mit E-Motor nicht erlaubt ist ( siehe Bestimmungen ), tut man sich natürlich schwer. Sind aber einmal die Boards eingefädelt und montiert, dann sind solche Sideplaner eine gute Unterstützung nicht nur als optischer Bissanzeiger, sondern mittels dem Board werden unsere Schleppköder links und rechts vom Boot abgehalten und man hat den Schnurlauf immer im Blick. Sideplaner können prima selbst gebastelt werden, eine Anleitung gibt es dazu hier --> Sideplaner Marke Eigenbau ( PDF )

Wer keinen Bastelkeller zu Verfügung hat, der kann sich die Planer auch kaufen. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Modelle auf dem Markt, wir möchten hier aber nur zwei Modelle hervorheben, die von der Mehrzahl der Angler am See verwendet werden.

Sideplaner / Planerboards bringen den Köder seitlich weg vom Boot und vermindern u.a. die Scheuchwirkung !


Sideplaner Savage Empfehlung: Savage Gear MP Paravane, Ausführung:Rechts

Vielseitig einsetzbarer Paravan / Sideplaner mit 90 Grad Edelstahl Kiel für eine phantastische Seitendrift.
Der MP Paravan von Savage Gear ist als Links- und Rechtsversion erhältlich.
Der Paravan ist mit einem zum Transport anklappbaren schnurfreundlichem Lineclip ausgestattet.
Er ist konstruiert um bei 0,5 bis 4 Knoten Schleppgeschwindigkeit Kunstköder oder Naturköder schleppend anzubieten.

Länge das Planerboards 20,5 cm, Höhe 11,5 cm




Sideplaner A.S.O. Empfehlung: A.S.O. Ghost Sideplaner

Die Weiterentwicklung des A.S.O. New Ghost Sideplaner gehört aus unserer Sicht mit zum Besten, was der Weltmarkt derzeit an Sideplanern zu bieten hat. Jetzt gibt es den Neuen NEW GHOST Sideplaner, welcher je nach Angelbedingung sowohl rechts als auch links eingesetzt werden kann. Nahezu unsichtbar für den Fisch Schnelle Verstellung des Auslöseclips ohne Werkzeug, Ausscherwinkel frei wählbar, Geringes Gewicht, wenig Wasserwiderstand, Verbleibt beim Drill auf der Angelschnur.

Die Lauftiefe des Köders variiert durch den Abstand von Planer zum Köder. Der nötige Abstand ist von Köder zu Köder unterschiedlich und ist individuell zu ermitteln.


Nun haben wir einige Informationen und Tipps hier näher gebracht, bleibt allerdings noch die Frage, wie man den Hecht aufspüren kann, wenn man das Schleppangeln praktizieren möchte. Wer ein Echolot an Bord hat, der hat natürlich einen entscheidenden Vorteil, ansonsten muss man die unterschiedlichen Gewässerstellen aufsuchen um den Hecht zu lokalisieren. Dabei ist es empfehlenswert, mindestens zwei besondere Stellen zu berücksichtigen, die gute Erfolge beim Angeln auf Hecht versprechen.

Als Erstes sind hier Spundwände, Steilwände und Untiefen zu nennen. Hier halten sich gerne die Beutefische des Hechtes auf, sodass auch der Hecht hier gerne verweilt.
Eine zweite gut geeignete Stelle kann man durch Beobachtungen identifizieren: Sieht man Stellen, an denen Schwärme von Beutefischen auftreten, ist damit zu rechnen, dass sich der Hecht in unmittelbarer Nähe in tieferen Gewässerregionen aufhält, um auf seine Beute zu lauern.

Auf der Suche nach dem Hecht im See

Unter der Rubrik Angeln vom Boot aus sind einige Hotspots einmal aufgezeigt, dort sollte man sofern ein Boot vorhanden ist, sein Glück auf Freund Esox versuchen !

Hotspot Kuenstlerhaus Wer dennoch auf die Uferangelei angewiesen ist, dem sei hier ein guter Hotspot zu empfehlen. Er liegt auf der Westseite vom Ammersee im Künstlerpark. Hier waren wir auch beim Ersten Aalansitz mit ein paar Kollegen vor Ort. Mehr Infos auch unter Westufer am Killenbach

Diese Stelle am rechten Uferrand, dort wo der kleine Zaun aus dem See ragt und ein kleines Bächlein in den See mündet, ist deswegen sehr interessant, da hier nach nur 5-6 Metern ( je nach Wasserstand vom See ) eine steile Kante abfällt und sich dort regelmäßig Barsch, Zander, Hecht einfinden.

Mit dem Echolot kann man diese Kante sehr gut erkennen. Dort fällt es ziemlich steil ab auf 30.. 40 Meter. Hier sollte man mal vorbeischauen :-)

Wie im Beitrag schon oben erwähnt, sind die umliegenden Dampferstege am Ammersee immer eine Option, um dort mit Kunstköder die Spots abzufischen oder mit Köderfisch auf Grund, wie auch mit Pose dem Hecht näher zu kommen. Vom Ufer aus ist es eher schwer, da der See im Uferbereich sehr flach ist und man schon sehr weit den Köder auswerfen muss, um annähernd an die Kante zum tieferen Wasser zu gelangen.

Ein weiteres heisses Pflaster ist die Ostseite am Ammersee in der Ecke oben in Herrsching. Wer ein Boot hat findet hier auch gleich eine geeignete Slippstelle. Egal ob man nun sich hier links Richtung Aidenried orientiert oder rechts Richtung Breitbrunn und dem Kreuz,- in dieser Region stehen die Chancen nicht schlecht einen schönen Biss zu bekommen. In Herrsching linker Hand zur Slippstelle, ist es übrigens auch für die Uferangelei interessant, da hier unmittelbar der vom Pilsensee kommende Fischbach mündet !

Im allgemeinen kann man diese Tipp`s beherzigen:
Ab Mai kann man Hechte gut an der Uferseitigen Krautkannte bei einer Wassertiefe von 6-8 Meter fangen, kleinere Wobbler mit einer Länge von 10-15cm und einer Lauftiefe von 1,5-3 Meter haben sich da in letzter Zeit gut bewährt. Ab August, sollte man dann die Ködergröße wechseln und Wobbler, Spinner etc. in der Größe 5-10 cm wählen mit einer max. Lauftiefe von etwa 1 - 2 Meter. Damit sollte ein Hecht, Barsch, Zander in Ufernähe und Krautfeld schnell zu überlisten sein.

Ab Mitte/Ende August wäre dann das Fischen auf kapitale Hechte Interessant, die mehr im Freiwasser stehen bzw. nach den Krautfeldern an der zweiten Kante sozusagen ab 12 Meter Tiefe. Hier sollte dann der Köder bis max. 6-8 Meter angeboten werden und die Ködergröße kann ruhig 20 cm + sein, eher sogar 30 cm + ! Aber auch flachlaufende Wobbler im Freiwasser sind dann interessant, da immer wieder gerne Rapfen drauf einsteigen.

Der Ammersee mit rund 47 Quadratkilometer ist natürlich keine Pfütze, insofern muss man auch nach einigen Schneidertagen wo der Kescher nicht einen Tropfen Wasser gesehen hat, immer wieder sein Angelglück versuchen. Unser Freund Esox ist nicht immer in Fresslaune weil er vielleicht noch vom Vortag seine dicke Mahlzeit verdauen muss oder wir ein paar Meter an ihm vorbeischleppen.. evtl. auch zu Tief oder zu Hoch unseren Köder präsentieren.. wie auch immer ! Geduld ist hier angesagt. Man sollte auf seine Köder vertrauen, hin und wieder einen Köderwechsel durchführen ( nach jeder Stunde.. ), Köder immer wieder kontrollieren ( Kraut am Köder.. ), flexibel in der Angelmethode sein ( Abwerfen, Jiggen, Schlepp Pose..) und einfach nie aufgeben !!

Im Ammersee gibt es sie noch, schöne kapitale Hechtdamen mit 30 Pfd. plus, die man mit ein wenig Glück und Geschick beim nächsten Angetripp auch kennenlernt :-)

Hechtbilder Artikel

Nachfolgend ein paar Bilder schöner Hechtfänge vom See von erfolgreichen Anglerkollegen.

Vielen Dank an "Sash","Max", "Kaio", "Hechtmartl", "bleimax", "Marko" für die tollen Fangbilder!














Wer noch mehr über den Hecht erfahren möchte, dem empfehlen wir das tolle Buch von Harmuth Geck --> Hechtfieber: Modernes Angeln auf den Raubfisch Nr.1

Sideplaner Savage

Dieses Buch beschreibt alle Aspekte des Hechtangelns.
Neben den neusten technischen Entwicklungen bei Methoden und Ködern, alles über Gerät, optimale Jahreszeiten, wie Fehler vermieden werden können
und das richtige Hechtwetter für den großen Fang.


Wir hoffen, dass unser Artikel bei dem einen oder anderem Leser nun die Lust aufs Hechtangeln am Ammersee geweckt hat.







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