Ammersee-fischer Informationen für Angelfreunde am Ammersee
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Eine Angler Community mit dem ganz besonderen Biss !


Infos & Tipps zum erfolgreichen Angeln auf Barsch am Ammersee.


Barsch Unser stachliger Freund Perca fluviatilis wie er auch lateinisch genannt wird, gehört wohl neben der Renke zu dem am meisten, sowie beliebtesten beangelten Fisch am See. Wegen seinem sehr mageren und hellen Fleisch und den wenigen Gräten ist er bei Anglern und Köchen sehr beliebt, allerdings besitzt er auch ganz hartnäckige festsitzende Schuppen ! Ebenfalls ein Grund warum der Barsch so populär ist am See, ist wohl die Tatsache, dass man den Fisch auf so vielseitige Art und Weise fangen kann.

Noch vor 5-6 Jahren konnte man am See Barsche von 35 cm + fangen was nichts besonderes war. Heutzutage sind die Barsche die im Kescher landen eher 25-30 cm Groß. Eher selten sind Barschfänge, die das Maß von 40 cm und mehr überschreiten.Von ganz kapitalen Barschen die schon mal 50 cm und bis zu 10-12 kg schwer werden können ganz zu schweigen !

Die kapitalen Barsche sind rar geworden im Ammersee ! Dies hat u.a. unterschiedliche Gründe, wobei viele Hobbyangler ihre eigene Meinung haben. Viele geben den Berufsfischern am See die Schuld, die mit ihren Netzen und den kleinen Maschen die Barsche dezimiert haben in den letzten Jahren, andere sagen, dass der Kormoran an allem Schuld sei und die Jungbarsche alle wegfrisst. Ja und auch noch unser Freund Esox wird beschuldigt an der ganzen Misere Schuld zu sein.

Die Diskussionen werden wohl erst wieder verstummen, wenn einige kapitale Barschfänge bekannt werden bzw. wenn auch wieder mehr gefangen wird.
Im allgemeinen kann man Barsche das ganze Jahr über fangen, die fängigste Jahreszeit jedoch ist der Herbst. Erfahrungsgemäß beißen die Fische überwiegend am Tag.

Barsche sind bekannterweise Schwarmfische, die in Rudeln rauben und in kleinen Trupps unterwegs sind. Sie lieben Unterstände, schattige Plätze wo Bäume überhängen oder auch Boote, Bojen usw. Oft kann man hier, sofern man solch einen Spot lokalisiert hat, gleich mehrere Barsche in nur wenigen Minuten / Stunden fangen. Hat man die richtige Tiefe, sowie den Köder gefunden, dann hat man gute Chancen auf mehrere Bisse. Meist sind es jedoch kleinere Barsche um die 20 - 25 cm die sich noch in der Gruppe wohlfühlen und gemeinsam umherjagen um dann wie ein Wolfsrudel zuzuschlagen !

Am Ammersee konnten schon Schwärme von Barsche beobachtet werden, die hunderte von Fischen umfasste. Mit etwas Glück trifft man wenn man mit dem Boot unterwegs auf dem See ist, auf so eine gemächlich dahinziehende Barschtruppe. Wie ein dunkler Schatten zieht die Truppe unter dem Boot vorbei, allerdings stehen die Chancen eher schlecht in diesem Moment einen der Stachelritter an die Angel zu bekommen. Die Fische scheinen wie ferngesteuert einem bestimmten Ziel zu folgen und lassen von jeder Nahrung ab. Vermutlich ziehen sie sich zurück zu den Ruheplätzen oder streifen nach irgendeinem Plan umher..

Barsch auf Grill Wenn man am Abend nach einer schönen Angeltour nach Hause kommt, so wie so oft unser Angelkollege "Kaio" und seinen Räuchergrill sooo reichlich bestücken kann.. Ja dann hat man wohl alles richtig gemacht und die richtige Taktik gewählt :-)

Wie Anfangs erwähnt, ist es durchaus möglich einige schöne Barsche für eine ausreichende Mahlzeit zu fangen, sofern man ihren Standort kennt und die richtige Angelmethode wählt. Jedoch wird es immer schwieriger und die Fische nicht gerade größer !

Auf unseren Freund mit den rot gefärbten Bauch- und Brustflossen und der zwei-geteilten Rückenflosse, läßt sich mit unterschiedlichster Methode angeln. In den letzten Jahren hat sich bei vielen das Angeln mit dem Drop Shot Rig durchgesetzt oder mit dem Texas oder dem Carolina Rig. Überwiegend werden aber die Barsche mit dem Köder am Jigkopf gefangen. Dieser sollte nur so schwer gewählt werden, dass der Barsch noch in der Lage ist, ihn einzusaugen. Hier genügen oft max. 10 Gramm.

Meist haken sich die Barsche durch die Attacke hierbei schon selbst ohne dass man einen Anhieb setzen muss.

Aber auch beim Schleppangeln sowie beim Spinnfischen kann man hin und wieder einen schönen Barsch an die Angel bekommen. Tipp: Barsche in sekundenschnelle Häuten: YouTube Video

( Bildquelle: Fang v. Anglerkollege "Kaio" )

Eine Großzahl von Kollegen gehen gezielt mit kleinen Wobblern, Spinnern oder Twister an den See um doch noch den einen oder anderen Großbarsch landen zu können, aber der Fang eines Großbarsches ist oft ein schwieriges Unterfangen. Einige Angler beklagen, dass sie noch nie einen Barsch von über 35 Zentimetern gefangen haben, aber ein Grund hierfür könnte sein, dass sie vielleicht zu kleine Köder verwenden ! Natürlich werden auch mit kleinen Ködern große Barsche gefangen, aber die Wahrscheinlichkeit, einen großen Barsch zu überlisten, ist mit einem größeren Köder von 7 bis 12 Zentimetern doch höher.

Wissenswertes:
Barsche stellen in der Regel wenig Ansprüche an Ihre Umgebung, sie sind sehr robust und anpassungsfähig. Er laicht in der Zeit von März bis Mai, wenn das Wasser eine Temperatur von ca. 12 Grad erreicht hat. Die Barsche im Ammersee werden meist bis 20-30 cm Zentimeter lang und bringen selten mehr wie 1 kg auf die Waage, sie wachsen sehr langsam und erreichen bei einem Alter von acht bis zehn Jahren gerade mal eine Länge von knapp 25 Zentimetern. Das max. Alter beträgt ca. 10-12 Jahre. Barsche sind robust und vermehren sich bei optimalen Wasser- und Nahrungsverhältnissen rasend schnell.

Ein ausgewachsenes Weibchen kann dabei beim Laichvorgang zwischen ca. 3.000 bis 300.000 Eier ablegen. Als Jungfische ernähren sich die Barsche hauptsächlich von Schnecken, Würmern, Insekten, kl. Krebsen.. Erst später mit fortschreitenden Alter entwickeln sie sich dann oft zu Einzelgängern. Sie beginnen dann andere Fischarten und sogar die eigenen Artgenossen wie der Hecht wild zu jagen und zu fressen.

Ein 40 Zentimeter langer Barsch ist durchschnittlich 10 bis 15 Jahre alt. Deshalb sollte man beim Barschangeln auf Kleinigkeiten achten z.B. ob unser Köder ein Augen hat oder nicht spielt oftmals den entscheidenden Unterschied. Das aufkleben oder aufmalen von Augen kann einen guten Köder oft noch besser machen. Wie erwähnt ist er sehr vorsichtig, besonders wenn er eine gewisse Körpergröße erreicht hat. Nicht umsonst sind die kapitalen Exemplare so Groß geworden. Sie wurden in dieser Zeit weder von Raubfischen noch von Wasservögeln oder Anglern gefangen - aber sind vielleicht einmal ausgeschlitzt !

Man kann sich also vorstellen, dass so ein reifes Exemplar im Laufe seines Lebens so ziemlich alles vorbei schwimmen sehen hat und selbst schon mal den einen oder anderen Drill heil überstand hat.

Unser stachliger, graulich-oliv gefärbter, gestreifter Ritter im See ist ein Augenjäger und hat entsprechend scharfe gute Augen und beobachtet den Köder oft sehr ganz genau - des öfteren verharrt er sogar mehrere Minuten vor seiner Beute um auch wirklich sicher zu gehen, dass es sich um etwas nicht gefährliches handelt oder überhaupt essbar ist. Im Zweifel wird der Happen links liegen gelassen und einfach ignoriert. Große Barsche gelten als gerissen und haben natürlich viel Erfahrung in Sachen Köder und Beute ! Ein kapitaler Barsch ist nicht einfach auszutricksen :-)

Barsch Spots Barsche halten sich sehr gern an Krautfeldern auf, im Wasser liegendem Totholz, an umgestürzten Bäumen und an über dem Wasser hängenden Büschen. Also an Stellen, die ihnen Deckung bietet und schwer zu beangeln sind. Am Ammersee sind solche Stellen eher mager, daher muss man sich an die Dampferstegen, kleinere Ausleger, Boote, Bojen usw. orientieren, da der Uferbereich am See doch sehr verlandet ist und es nur sehr wenige Stellen gibt mit umgestürzten Bäumen.

Allerdings findet man sehr schöne Seerosenfelder, wie z.B. am Steg von Holzhausen oder vor Schondorf dort macht sich ein langer Schilfgürtel breit und die Bodenstruktur ist mit viel Kraut bewachsen. Hier trifft man dann auch unseren kleinen Stachelritter an.
Barsch Spot 2
Die rot markierten Punkte zeigen ein paar fängige Barschplätze auf. Wenn es die Umstände zulassen ( wenig Badebetrieb, Segler, Surfer.. ), dann sollte man hier vorbeischauen. Wer ein Boot hat tut sich hier natürlich leichter den Spot anzusteuern und anzuwerfen, jedoch auch vom Steg selber oder von den zahlreichen kleineren Buchten vom Ufer aus, kann man die Spots gut erreichen.
Im rechten Bild sieht man den Dampfersteg von Riederau auf der westlichen Seite vom Ammersee, auch hier wieder eine tolle "Barschanlaufstelle" !

Unter den Schatten der Stege versammeln sich viele Kleinfische, die in dem aufgewühlten Wasser welches von den Dampfern erzeugt wird, viel Nahrung finden. Unserem Stachelritter ist dieser Umstand nicht ganz unbekannt und weiß natürlich, daß es dort dann auch für ihn immer Beute gibt.

Allerdings muss man auch erwähnen, daß es Tage gibt wo einfach kein Barsch anbeißen will oder sie einfach nicht vor Ort sind. Manchmal sind die Stege auch einfach überfischt, dann muss man eben ausweichen oder seine Taktik anpassen, sowie seine Angelmethode ändern !

Barschfang Aber gerade in den späten Abendstunden, wenn die Dampfer längst ihren Heimathafen angesteuert haben und es am Steg wieder ruhiger wird, ist dies ohne Boot immer eine Option !


Zudem ist ein angeln vom Steg aus, auch immer eine gute Gelegenheit andere Anglerkollegen kennenzulernen. Dort trifft man des öfteren gesellige Gleichgesinnte an, für einen netten Plausch und kann sich austauschen :-)

Tipp: Wer sein Glück von einem der zahlreichen Dampferstegen versuchen möchte, der sollte bitte immer die Bestimmungen beachten, sowie die Hinweisschilder am Steg, um jeglichen Ärger im Vorfeld zu vermeiden ! Ebenfalls sollte man seinen Angelplatz immer aufgeräumt verlassen !!

Übrigens.. Viele meinen ja dass es eigentlich nicht sonderlich helle ist, hier Tipps zu Angelspots oder Ködern usw. zu verbreiten. Er ist ja von vielen der Lieblingsfisch..
WIR meinen aber.. Man muss auch unter Kollegen gönnen können.

Fazit:
Wer auf Barsche mit der Spinnrute angeln möchte sollte seine Komponenten so fein wie möglich wählen, aber trotzdem noch stark genug wenn mit Hechten gerechnet werden muss ! So soll der Angelhaken genau ins Maul passen, aber wiederum nicht zu klein sein. Weiterhin, möchte man z.B. Barsche mit einer DropShot-Angelmethode fangen, greift man am besten zu einem Wide Gap Haken, der mit seinem breiten Bogen ideal dafür geeignet ist.

Barsche sind definitiv Fische die beim Angeln sehr schnurscheu reagieren. Zu grobe Materialzusammenstellung wird sich äußerst negativ auf den Fangerfolg auswirken. Je feiner man fischt, desto besser die Fangaussichten - vom Angelspaß ganz zu schweigen. Wer leichtes Gerät einsetzt, wird beim Drillen auch feststellen können, dass Barsche, in Relation zur Körpergröße, so stark wie Hechte, Forellen oder Rapfen kämpfen.

Erfahrungstipp:
Vielversprechend ist das leichte Spinnfischen auf Barsch mit kleinen Wobblern, Shads, Blinkern, Spinnern, Twistern und Gummifischen ( darum verschiedene Gummis etc. in bunten Farben ) . Zum Spinnfischen sind kleine 6 Gramm Spinner, vorzugsweise in den Farben silber-rot zu empfehlen. Ebenfalls gut eignen sich kleine 2-3 cm große Wobbler im Barschdekor oder Twisterartige ( Turbotail ) in den Farben weiss-rot und neon-gelb. Ist das Wasser nicht zu trüb, sollte man Köder mit Rot- oder Baumtöne verwenden. Auch sehr beliebt sind Glitterfarben, die das Schuppenkleid eines Fisches imitieren.

Koederauswahl Barsche wollen gereizt werden, manchmal scheinen sie fast so verspielt zu sein wie Hunde- sie folgen dem Köder oft neugierig und schnappen erst zu wenn er ''wirklich'' zu entkommen droht ! Wichtig ist beim Barschfischen, dass wir möglichst auf Wirbel oder Karabiner verzichten ! Große Wirbel mit einem Karabiner sind beim Barschangeln fehl am Platz! Wenn Einhänger verwendet werden, dann je kleiner desto besser! Alternativ kann man sogenannte "Easy Snaps" verwenden - diese werden beim Fliegenfischen verwendet und gibt es in verschiedenen Größen.

Das Vorfach ( 1 Meter 23er Fluorocarbon ) und der Wobbler sollten direkt mit dem richtigen Knoten (Grinnerknoten oder Blutknoten ) verbunden werden. Tipp: Je klarer das Wasser, desto länger sollte man das Fluorocarbon Vorfach wählen.

Zu den "fehlenden Großbarschen" im Ammersee sei vielleicht noch laut gedacht.. dass es womöglich auch ein Grund sein kann, dass man den Bestand an großen Barschen vielleicht "platt gemacht" hat. Wenn nämlich ständig selektiv die großwüchsigen Barsche entnommen werden, bleiben genetisch nur noch kleinwüchsige übrig. Normalerweise fressen ja die Großen gerne die kleinen Artgenossen, dadurch entsteht ein ökologisches Gleichgewicht. Werden die Kleinen aber nicht mehr gefressen, dann gibt es irgendwann einmal zuviel davon. Die Folge ist dann, das sie nicht mehr genügend Nahrung finden und verbutten.


Angelrute:
Egal ob nun vertikal vom Boot, traditionell vom Ufer/Steg, oder beim Spinnfischen .. beim Barschangeln braucht man eine sehr feinfüllige Rute, die idealerweise das Wurfgewicht von 5-15 Gramm aufweist. Die Schnur sollte ebenso sehr filigran sein und einen möglichst kleinen Durchmesser.Eine Allzweckrute gibt es bis dato nicht, da es eben unterschiedliche Angelmethoden und Techniken gibt beim Barschangeln.
Für die Barschangelei verwendet man am besten Ruten die nicht länger sind als 2,70 Meter.

Folgende 4 Kombis mit Rute und Rolle zum Barschangeln hier einmal empfohlen:

Angelrute Jenzi Nakashima 20 (2,4 Meter) Passende Rolle Quantum Stationärrolle Escalade Spin 510 FD (* Affiliatelink)

Angelrute Abu Garcia Devil 902M 2,70m 15/40 Spinnrute Passende Rolle Cormoran Rolle Corcast Spin 4 Pi 2500 (* Affiliatelink)

Angelrute Quantum Spinnruten 2.10m Magic Barsch 3-18g Passende Rolle DAM Quick FZ1 820 FD, Spinnrolle mit Frontbremse (* Affiliatelink)

Angelrute Jenzi Xperanza Spinnrute, 2, 10m 2-12g Spin & Jig Passende Rolle Shimano Exage 2500 FD (* Affiliatelink)

Angelschnur
Aufgrund der guten Augen unseres Zielfisches, sollten möglichst dünne geflochtene Hauptschnüre ( Durchmessern von 0,14 bis 0,18 Millimetern ) verwendet werden. Alternativ auch die 0,08-0,10 Nanofil von Berkley. Bei der Hauptschnur wäre bei der Wahl der Farbe immer eine helle Schnur in Weiß, Pink oder Gelb zu bevorzugen. Denn je dunkler die Leine, desto höher der Kontrast und damit die Wahrnehmung durch die Fische im Wasser.

Zum Thema Fluorocarbon und Monofiler Schnur gibt es ja seit Jahren Diskussionen, sei es wegen der Sichtbarkeit, Tragkraft, erhöhte Kosten.. etc.
Einen Link im Netz möchten wir an dieser Stelle deswegen gerne einbinden: Fluorocarbon Unsichtbare Schnur ? von Dr. Kurt Lucas.

Wie bereits im Beitrag erwähnt, läßt sich mit unterschiedlichen Angelmethoden auf Barsch angeln, ob Jiggen mit den Gummifischen, Twitchen mit den Wobblern oder einfaches Blinkern,- mit all diesen Techniken landeten schon solide Barsche im Kescher, wobei es hierbei eine große Rolle spielt zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein ! Es gibt auch noch eine andere Technik, die sich seit Jahrzehnten durchgesetzt hat als die Barschangeln-Methode schlechthin,- der sogenannte Drop-Shot-Rig.

Nachdem aber das Spinnfischen sich immer noch größter Beliebtheit erfreut und als "Aktives Fischen" sehr viel Spaß und Freude macht, wollen wir einige fängige Barschköder aus der Kunstköderabteilung weiterempfehlen.

Tipp bezüglich Kunstköder zum Barschel`n am See: (* Affiliatelink(s))

Fisch Arrow
Fish Arrow Flash J Shad Gummifisch #22 Live Ayu Silver, 13cm

Größe: 13cm, Der Fish Arrow Flash-J besitzt im Körperinneren eine verbaute Aluminiumfolie, die Licht reflektiert
und außerdem verlockend knistert.

Fledermaus
Fisch Pfeil,Weiche Fledermaus, Tail 10,2 cm SW, Farbe 105/silber

Die Flash J Split auch nutzt ein Alufolie-Einsatz zur Replizierung der Blitzgeräte von Minnow Und Excite räuberische Arten.


Westin Wobbler
Westin Wobbler Platypus 10cm 16g Floating, Farbe: Wow Perch

Hakengröße: Gr.4,Lauftiefe: 2-4Meter,Köderlänge: 10cm,Ködergewicht: 16g, Haken aus Karbonstahl im Japan-Style,Geräuschkugeln (ultra sonic rattle balls)


Paladin Wobbler
Slim Twin Wobbler 5,5cm 3g schwimmend Weissfisch Tauchtiefe 1m

Design: naturgetreues Barschdesign,Tauchtiefe: 1Meter, Dieser Kunstköder besitzt eine stabile Lage im Wasser und vollführen bereits bei feinsten Zupfern an der Schnur ihr unwiderstehliches Spiel.


Sehr fängig sind auch die Köder von K-P-Bait.

K-P-Baits-Minnow-Vertikal-Action
K-P-Baits-Minnow-Vertikal-Action

Realistische V Tail Gummifische von K.P Baits als Dropshot Köder zum Barsche und Zander Angeln,Inhalt: 6 Stück im Blister.
Länge: 10cm - Empfohlene Hakengröße: 2/0

K-P-Baits-Gummifisch-Barsch-Zander
K-P-Baits-Gummifisch-Barsch-Zander

Lazy Shad 3" von K.P Baits - sehr fängig auf Barsch, Zander und andere Raubfische.Inhalt: 5 Stück,weiche Gummimischung
dennoch gute Haltbarkeit.

K-P-Baits-Skeleton-Gummifisch-Forelle
K-P-Baits-Skeleton-Gummifisch-Forelle

Softbait mit Schaufelschwanz für viele Situationen,5 Stück - Länge: 7,5 cm. Klein und Schlank: Swimbait mit schlankem Körper und Paddelschwanz.

Dies sind natürlich nur einige Klassiker an Top Kunstködern. Es gibt mittlerweilen eine riesige Auswahl an speziellen Gummiködern, Jigs und ASP Spinnern etc. !
Gerade der Kunstködermarkt ist in den letzten 10 Jahren kaum noch überschaubar und Fachbegriffe wie "Crankbait", "Jerkbaits","Stickbaits", "Suspender","Twister".. wohl nur noch von Experten zu verstehen. Dazu kommt auch noch, dass diese Köderbezeichnungen in Übersee und bei uns teilweise völlig verschiedene Bedeutungen haben.

Gute Fänge erzielt man mit dem Arnaud Wobbler in einem natürlichen Design und mit einer Tauchtiefe von etwas über zwei Meter. Eine echte Granate am Ammersee !

Arnaud Wobbler Empfehlung: Wobbler - Arnaud - Smash Minnow - 100 mm

Siehe auch unsere Tipps zu Top Köder für Rapfen die man ebenso verwenden kann !





Barschfaenge
Nachfolgend ein paar Bilder schöner Barschfänge vom See von erfolgreichen Anglerkollegen.

Vielen Dank an "Hechtanderl","Buschwiesel","Sash","Kaio","Hechtmartl" für die tollen Fangbilder!

*** Hinweis ***

Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle bezüglich den hier abgebildeten Fangbildern und dem in vielen Fällen angewendeten "Barschgriff" oder auch "Lip-Grip" genannt !

Die hier abgebildeten Barsche wurden entsprechend dem Tierschutzgesetz fachmännisch nach dem Fang versorgt ( Betäubt + Getötet ) !

Wenn man ein Fangbild machen möchte, dann ist zum "Barschgriff" folgendes sehr wichtig:

Beim Maulgriff ohne Unterstützung am Hinterleib des Fisches wird dessen Bänderapparat und der gesamte Nackenbereich komplett überdehnt !
Gerade bei größeren Fischen kommt es dann zu schwerwiegenden Verletzungen ! Dies sollte man unbedingt unterlassen !


Der Kiemen- und Maulgriff ist eine super Methode um den Fisch zu fixieren oder senkrecht zu halten, wenn ihr sie aber waagerecht präsentieren wollt, dann unterstützt den Fang immer mit der anderen Hand im Afterflossenbereich. Bei kleineren Barschen bis ca. 15 cm reicht gegebenenfalls auch die Unterstützung von ein paar Fingern ! Des Weiteren sollte man beim Barschgriff das überdehnen der Kiefermuskulatur durch übermäßiges aufreißen der Barschklappe unbedingt vermeiden !

Liebe Angler- und Fischerfreunde, Jungfischer und Kollegen, bei aller Freude über den Fangerfolg sollte man nicht vergessen, dass auch Fische ganz normale Lebewesen sind und gewisse Rechte auf Würde aufweisen. Bitte beherzigt also diesen Hinweis im Sinne von Tierschutz, waidgerechtem Verhalten, sowie fachmännischen Umgang !

Für uns Hobbyangler sollte es immer selbstverständlich sein, dass für uns der schonende Umgang mit Fischen und der Natur an erster Stelle steht.

Vielen Dank !


Wir hoffen, dass unser Artikel bei dem einen oder anderem Leser nun die Lust aufs Barschangeln am Ammersee geweckt hat.
Über Erfolge oder Misserfolge, Tipps und Tricks kann auch gerne in unserem Zielfisch Forum diskutiert werden :-)




©ammersee-fischer.de