Ammersee-fischer Informationen für Angelfreunde am Ammersee
Die Website im Netz mit Informationen für Angelfreunde am Ammersee !

Eine Angler Community mit dem ganz besonderen Biss !


Infos rund um den Ammersee.


eine grafik
Eckdaten vom Ammersee:

Größe: 47 Quadratkilometer
Tiefe: ca. 80 Meter
Länge: ca. 16 Kilometer
Breite: ca. 6 Kilometer

Wasserqualität: 1A
Brotfisch: Renke
Zufluss: Ammer, Windach, Rott, Fischbach
( plus kleinere Bäche )

Über den Ammersee kann man sagen was man will, die einen lieben ihn, die anderen meiden ihn !
Aber eines ist wird man immer bestätigen können ! Die Wasserqualität vom See ist seit Jahren beständig sehr gut und wenn auch so manche Uferregion z.B. in Stegen sehr schlammig ist, so sieht man doch 3-4 Meter zum Grund !

Der Ammersee ist nach dem Chiemsee und Starnbergersee der drittgrößte See in Bayern ! Er ist rund 16 Kilometer lang und an der breitesten Stelle ca. 6 Kilometer breit. Mit seinen rund 47 Quadratkilometern und einer max. Tiefe von 80 Metern ist er für viele Freizeitaktivitäten vor den Toren Münchens ein gern besuchtes Ziel. Die am südlichen Seeende gelegene Schwedeninsel ist durch die fortschreitende Verlandung schon zu einer Halbinsel geworden und wird irgendwann ganz mit dem Ufer verschmelzen.

Der "Brotfisch" der Berufsfischer am See ist heute natürlich die Renke ( hat den Aal als Brotfisch abgelöst- dieser war vor rund 10/15 Jahren noch der Fisch im See !) , aber im See sind auch alle heimatlichen bekannten Fischarten vertreten. Für Angler könnte man meinen es wäre DAS PARADIES schlechthin !

Aber,- und jetzt kommt eben der springende Punkt. Der Ammersee gilt als eines der schwierigsten zu befischenden Gewässer ! Warum ? Nun, hier spielen sehr viele Faktoren eine wesentliche Rolle. Zu einem die Größe vom See, die flachen Uferregionen, das sehr hohe Nahrungsangebot, die Unruhe am See duch Segler, Schiffahrt, Surfer, Badegäste, sowie den ansässigen 20 Berufsfischern mit Stellnetzen von 25-100 mm Maschenweite die zwischen 50 m und 120 m lang, sowie bis 10 m hoch sind.



Netze
Gefischt wird am See von den Berufsfischern meist mit Schwebe- und Treibnetzen, selten noch mit Bodennetzen. Die Netze werden oft mehrer Tage an einer Stelle im See belassen. Im Sommer kontrollieren die Fischer sie täglich und verkaufen den Fang direkt an ihre Abnehmer im Ort oder an umliegende Restaurants. Wenn man bedenkt dass der Starnbergersee etwas größer ist und es dort weniger Berufsfischer gibt, ist das zumindest mit einzubeziehen.

Aber Hobbyangler und die Berufsfischer am See haben ein gutes Verhältnis, dies war zwar nicht immer so, hat sich aber in den letzten Jahren wirklich sehr gut entwickelt. Man sollte einfach einmal die Möglichkeit nutzen und mit einem der Berufsfischer den See rausfahren um seine Arbeit zu verstehen und auch zu sehen was an Anzahl von Fischen in den Netzen landet, viel weniger als mancher denkt !
Es ist ein harter Kampf und das Tag für Tag !





Netze Und nicht zu vergessen der größte Räuber am See,- der Kormoran ! Wenn man bedenkt dass ein einzelner Kormoran in seiner "Fangsaison" bis zu 9 kg an Fisch aus dem See holt, dann kann man sich ausrechnen was die ca. 500 ansässigen Vögel ( so viel wurden 2011 gezählt ) am See wegputzen.

Ich erspare dem Leser die Rechnung .. es sind rund 45 Tonnen Fisch die wir Hobbyangler nie zu Gesicht bekommen. Und das Jahr für Jahr !!! Ja da bleibt einem die Luft weg !

Dem Geier ist es egal ob abgelaichter Fisch oder nicht, ein Fehler für das ganze ökusystem, aber wer soll es ihm sagen !? Im Gegenzug fangen die ansässigen Ammerseefischer in der Zeit gerade mal 18 Tonnen Fisch.. Zusammen ! Die fischfressenden Vögel sind wohl der schwerwiegendse Grund dafür, was die Fischbestände am See beeinflusst. Früher wurde der Fischfang in Tonnen beziffert, heutzutage werden die Fische gezählt, das sagt schon alles !

Also das ganze Zusammenspiel mehrerer Faktoren trägt wesentlich dazu bei, dass am Ammersee zumindest in den ersten Jahren als Neuling die Chancen auf einen Fang eher gering sind.


Netze Natürlich gibt es Profis und solche die es werden wollen, aber man muss schon einige Schneidertage einstecken ehe sich die Erfolge zeigen. Gerade beim Schleppangeln wird man oft Tage, ja sogar Wochen um den See rudern ohne einen einzigen Biss verzeichnen zu können.

Wie auch schon erwähnt ist der See nicht gerade eine kleine Pfütze und eine Fläche von rund 47 Quadratkilometer wollen erst einmal erkundet werden. Egal von wo man nun mit dem Boot startet, es wird gerade als Neuling immer schwer sein eine Stelle zu finden um "seinen" Zielfisch zu beangeln d.h. viele haben ja ihren Lieblingsfisch, ob nun Karpfen, Renke, Hecht etc. Aber wo findet man nun seinen Fisch ? Um diese Frage zu beantworten braucht es viel Kenntnis über den See und man muss alle Erfahrungen sammeln.
Einfach mit dem Boot rausfahren und irgendwo ankern um dann den Monstern im See nachzustellen wäre eine gute Möglichkeit, aber es wäre dann wohl reiner Zufall und Glück wenn man ausser Brachsen, Rotaugen etwas vernünftiges an den Haken bekommen würde.

Selbst beim Schleppangeln, wo die Aussichten ohne Gewässer Vorkenntnisse schon etwas besser wären, ist es oft schwer Hecht oder Zander zu überzeugen.


Aber selbst dann wenn man meint seinen See zu kennen, fährt man oft stundenlang raus ohne Biss, ohne Zupfer und nach 20-30 km Schleppangeln am Tag kommt man dann zu der Überzeugung, dass der See leer ist :-) Aber dem ist eben nicht so ! Der See hat seine Riesen und es werden immer wieder große Hechte, Zander etc. gefangen, man muss nur wissen wo man angeln muss ! Ebenso werden Monsterkarpfen bis zu 40 Pfd. gefangen, wenn man weiss wo sich diese aufhalten. Es ist schwierig am See und wird von Jahr zu Jahr nicht leichter, aber mit einigen Vorkenntnissen sollte ein jeder Erfolg am See haben ! Wir wünschen Dir auf alle Fälle viel Erfolg am Wasser !


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